Autoren-Interview mit... Arno Strobel

 

Auch im neuen Jahr 2016 darf ich wieder Autoren begrüßen, die sich bereit erklärt haben, meine Fragen zu beantworten. Dabei gibt es jetzt aber ein paar "Neuerungen" :D. Das Interview bzw. die Fragen an sich werden gekürzt, dafür gibt es noch die Kategorie "Entweder oder". Was das ist, dürft ihr heute zum ersten Mal sehen, denn Arno Strobel ist heutiger Gast im Interview mit Niklas' Leseblog. Ich wünsche euch viel Spaß! :-)

 

 

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg.

Mit seinen Psychothrillern ("Der Trakt", "Das Wesen", "Das Rachespiel") erklomm Strobel die Bestsellerlisten. Im Januar 2016 erschien sein neuer Psychothriller "Die Flut" im Fischer Verlag.

Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

 

 

Nun wünsche ich euch aber viel Spaß mit dem Interview!

 

 

 

  1. Beschreibe dich doch mal für deine Leser, die dich (noch) nicht kennen! ;-)

O je ... sich selbst zu beschreiben, ist sehr schwer. Aber das Wichtigste dürfte sein: Ich bin von Hause aus Informatiker, schreibe nun seit etwa 13 Jahren. Erst Kurzgeschichten, dann zwei Vatikanthriller beim dtv und seit 2010 Psychothriller beim Fischerverlag. Ende 2014 habe ich zusätzlich eine Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Ursula Poznanski begonnen.
Vor rund zwei Jahren habe ich meinen bisherigen Job bei einer Bank in Luxemburg aufgegeben und bin seitdem freier Autor. Und das sehr gerne.

 

 

  1. Deine beste und schlechteste Eigenschaft?

 

Hm ... das ist sehr subjektiv und wird meist wohl vom Umfeld ganz anders empfunden als von einem selbst. Deshalb setze ich hier den Joker ein und lasse die Frage unbeantwortet.

 

 


   3. Autor sein - was bedeutet das für dich?

 

Es bedeutet, die Freiheit zu haben, Geschichten zu erfinden und niederzuschreiben und dabei gemeinsam mit Protagonisten, die man selbst erschaffen hat in Situationen abzutauchen, die man selbst erschaffen hat. Es bedeutet, das riesengroße Glück zu haben, einen der schönsten Berufe auszuüben, die es gibt.

 

 


   4. Spontan oder Planung - wie und wo schreibst du?

 

Es ist wohl eine Mischung aus beidem. Ich plotte meine Geschichten (mittlerweile) durch, erlebe es aber immer wieder, dass sich während des Schreibens Dinge ergeben, die den Hergang ganz spontan ändern. Meist geschieht das zu Hause in meinem Büro.

 

 


   5. So sieht bzw. schreibt man sich wieder ;-). Vor ein paar     Monaten noch im Doppel-Interview mit Ursula Poznanski. Erinnerst du dich noch? :D
Was ist seither bei dir so vergangen? Wie kam "Fremd" an?

 

Ja, ich erinnere mich gut. Fremd kam und kommt noch immer gut an. Seither habe ich „Die Flut“ fertiggestellt, einen großen Teil eines Jugendthrillers geschrieben und mit dem nächsten Psychothriller begonnen.. Außerdem schreibe ich gerade mit Ursula an unserem nächsten gemeinsamen Projekt. Also: Keine Langeweile. ;-)

 

 


   6. Jetzt hast du deinen neuen Thriller "Die Flut" rausgebracht. Er ist ja schon etwas anders als deine bisherigen Bücher, oder?

 

Ja, ganz bewusst. Ich versuche, meine Bücher so zu schreiben, dass man keine „Schablone“ drüberlegen kann. Nach dem recht psychedelischen „Dorf“ war es mal wieder Zeit für eine Geschichte mit einem Ermittler und einem hochintelligenten Gegenspieler.

  

 


   7. Du hast ziemlich viel Wert auf die Charaktere und deren Entw
icklung gelegt. War das mehr Aufwand als bei deinen bisherigen Büchern?

 

Ich würde sagen, der Aufwand war ähnlich groß, aber vielleicht etwas anders geartet. Um bei dem Vorgänger „Das Dorf“ zu bleiben: Dort lag das Hauptaugenmerk auf der Handlung. In dem neuen Buch liegt es eben mehr auf den Figuren.

 

 


   8. Und nicht nur "Die Flut" ist erschienen. Im März erscheint dein neues Jugendbuch. Die bisherigen sind nicht soo gut angekommen, wie deine Erwachsenenthriller. Hast du dieses Mal auch Bedenken?

 

Nein, Bedenken habe ich nicht, ich bin eher neugierig. Ich habe den Kritiken Rechnung getragen und die Herangehensweise geändert. Bei den beiden ersten Jugendbüchern dachte ich, für die jugendliche Zielgruppe „harmloser“ und „einfacher“ schreiben zu müssen. Ich habe die Lesereife der Jugendlichen definitiv unterschätzt. Also habe ich nun die „Handbremse“ gelöst.

„Die Wahrheit trügt“ ist ganz anders als die beiden Vorgänger. Deutlich näher an meinen Erwachsenenthrillern.

 

 


   9. Jetzt zu fragen, wann ein neuer Thriller von dir erscheint, wäre wohl etwas zu früh. Deshalb frage ich: wann dürfen wir wieder etwas von dir zusammen mit Ursula Poznanski lesen? ;-)

 

Beides kann ich beantworten. Den neuen gemeinsamen Thriller gibt es Ende Oktober, mein nächstes Soloprojekt erscheint im Januar 2017.

 

 


   10. Dein Lieblingsbuch aus Kindertagen?

 

Karl May: Winnetou 1 & 2

 

 

 

Vielen Dank, Arno Strobel, für die Beantwortung meiner Fragen! :)

 

 

 

 

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