Autoren-Interview mit... Jakob Melander


Heute zu Gast ist der Autor Jakob Melander.

Er hat dieses Jahr "Roter Nebel" veröffentlicht. Der Däne spricht im Interview über sich, die Bedeuttung von Musik und erklärt uns seine Meinung zu aktuellen Problemthematiken.

Viel Spaß!


1. Beschreiben Sie sich doch mal für Ihre Leser, die Sie (noch) nicht kennen! ;-)
2. Wie kamen Sie zum Schreiben? Ist es Ihr Traumberuf?

1+2) Ich bin 50 Jahre alt, lebe in Kopenhagen mit Frau und zwei Kinder. Die ersten Teil meines Leben wahr Ich als Rockmusiker tätig, und wir spielten zwar in Hamburg in die Club Grosse Freiheit die auch in Roter Nebel eine kleine Auftritt macht. Ich spielte Gitarre in Redlands und unsere grösste Ereignis wahr wohl unsere Konzert auf die Orange Scene an die Roskilde Festival in Dänemark in 1991. Mitte neunziger Jahren studierte Ich Litteraturwissenschaft an der Universität zu Kopenhagen, und war auch ein Semester in Berlin (HU und FU. Daher auch meine rudimentäre Deutschkundschaften:) Nach meinen Abitur arbeitete Ich mit Theater, Werbung, Photo usw. Aber Schriftsteller zu sein war immer – seit meine Kindheit – meiner grösste Traum.

Ich habe auch eine ausbildung als Dramatiker fertiggebracht, und habe viel davon in meine Romanschreiben gebraucht.


3. Autor sein - was bedeutet das für Sie?

3) Autor zu sein bedeutet für mich – wie Sie schon gesagen hat: es ist für mich ein Traumberuf – immer noch Spielen zu können. Das heisst: In eine andere Wirklichkeit zu verweilen und trotzdem auch in die sogenannte Realität zu Sein. Und Ich brauche wirklich dass, Ich fürchte, Ich werde Wahnsinnig, wenn Ich nur in die reale Welt sein könne. 


4. Planen Sie Ihre Bücher über längere Zeit oder schreiben Sie schnell drauf los?

4) Beide – Erstens denke Ich viel, Ich brauche vielleicht ein Jahr wo die Idee im Unterbewusstsein kocht, dann etwa zwei Monate wo Ich alle Teile bestimmen und festlegen, und danach drei/vier Monate um die erste Version zu schreiben. Dazu kommt natürlich mehrere Monate mit redigierung, von mich selbst und danach mein Redakteur. 


5. Mit "Roter Nebel" ist Ihr neuestes Buch erschienen. Woher kam Ihnen die Idee für diesen Krimi?

5) Ich hatte einen Bild: Ein Mann, tot, in eine große Wohnung in einer von Kopenhagens nobelgegende (kann mann so sagen?). Neben ihn findet die Polizei eine Prostituierte die zudem Imigrant ist. Und aus diesem mentale Bild entwickelte die Geschichte die zu Roter Nebel bekam, sich. 

Und zudem habe Ich immer "transgender" als eine gute Metapher für ein anderes Ich drinnen sich zu haben, gefunden. Und weil Ich selbst ganz spät zum Debutieren kam, habe Ich selbst mein ganzes Leben eine andere Jakob in mich gehabt, eine Ich, die nicht so viele kennte. Es gibt also auch persönliche Gründe zu diese Geschichte.


6. Steckt Ihr eigener Charakter auch in Ihren Protagonisten?

6) Ich wusste, als Ich das erste Buch schrieb, und die Charakter Lars Winkler entwickelte, das wenn andere diese Buch interessant finden sollte, dann musste Ich etwas von mir selbst geben. Also ist Lars Winkler in vielem Teile ganz eng zu meiner Charakter. In andere aber nicht, zb rauche Ich nicht. Und Ich fand, das Ich eigentlich viel persönlicher schreiben könnte, weil Ich mich damit verstecken könnte:) 


7. Im Buch werden zwei aktuelle Themenbereiche angesprochen. Zum einen das Thema "Asyl" und "Flüchtlinge". Wie stehen Sie selbst zu diesem Thema?

7) Es ist ja immer mehr Aktuell geworden seit Ich das Buch schrieb, und besonders in Moment. Ich finde das wir natürlich helfen müssen und sollen. Italien, Ungarn und Griechenland haben nicht die Mitteln oder Kräfte diese Aufgabe allein zu lösen. Und zwar wenn man ins Beziehung zieht das Wir in Westen für die Katastrophen (in Syrien, Irak) selbst teilweise verantwortlich ist. Ich finde auch, das Deutschland hier eine sehr positive Exempel für Europa ist.


8. Zum anderen das Thema der "Transsexualität". Auch hier: Wie stehen Sie dazu - und warum haben Sie gerade diese beiden Themen in Ihr Buch eingebaut? 

8) Eigentlich ist die dominante Thema dieses Buch Identität. Ich habe immer gewünscht Schriftsteller zu werden, zeit Ich lernte zu lesen und schreiben, aber nie von diese Wünsch erzählt. Also hatte Ich eine andere Jakob drinnen von mir, als der Jakob der meine freunde und die Umwelt entgegnete.

Und Ich dachte, das eine Transgender und eben nicht Transsexuelle, die ideale Bildnis von diese heimliche Idenität war. Es ist nämlich eine Frage über (geschlechts-)Identität, und nicht Sexualität. Deswegen die Dialoge zwischen Lars und Christine in Kapitel  21 die erzählt über das Differenz zwischen Transsexualität und Transgender.

Meiner Meinung nach, sollte jeder die Möglichkeit haben Ihrer innere Leben und Gefühle zu ausleben und ausdrücken so frei wie möglich. 


9. Mit "Blutwind" ist 2013 in Deutschland ihr erstes Buch erschienen. Woher stammte Ihre Idee dazu?

9) In 2009 las Ich eine Artikel über eine wahre amerikansicher Serienmörder. Irgendwann hat diese Artikel sich in Mich vertieft und wurde nach und nach zu die Geschichte in Blutwind, die Ich mit der Idee mit den Augen und die Puppen geknüpfte. Und jetzt ist nichts von das originale Verbrechen geblieben, alles ist geändert.


10. Mich und meine Leser interessiert natürlich auch, warum Sie so gut Deutsch können? ;-)

10) Ich danke Sie – Ich bin aber sicher, das Ich viele grammatische und andere Schreibfehlern gemacht habe:) Wie schon oben geschrieben: Ich habe eine Semester in Berlin studiert, und habe zwar viele Deutsche Autoren in Originalsprache gelesen.  


11. Nochmal zu Ihnen selbst. Musik ist eine Ihrer Leidenschaften, nicht wahr?

11) Ja, Ich habe immer Musik gehört – seit meine Eltern als Ich fünf war Stravinsky und The Doors hörte. Musik bedeutet, was auch in meine Büchern zu lesen ist, für mich echt viel. Auch beim schreiben denke Ich Sprache als Musik, Rhythmus und Klang. Und oft höre Ich Musik beim schreiben. Am liebsten klassisch oder elektronische Musik ohne Vokal.

Ich spiele leider nicht mehr Gitarre in eine Band. Ich müsste zwischen das Schreiben und Musik wählen, und nah ja ...


12. Zu Ihnen als Leser: Lesen Sie selbst auch gerne Krimis und Thriller? Oder lieber andere Genre?
 

12) Ich lese natürlich auch Thrillers und Krimis, nicht nur als Arbeit sondern auch von Lust. Aber Ich lese auch literarische Fiktion, Westerns, Science Fiction, historische Romane und Gedichte. Alles was Ich finden kann:)


13. Ihr Lieblingsbuch aus Kindertagen?

13) Das war wohl Der Herr der Ringe, aber früher noch eine schwedische Buch, Hugo und Josefine (meine Tochter heisst Josefine:)). Ich erinnere mich leider nicht der/die Autor(in).


14. Ebook oder echtes Buch?

14) Echtes Buch aber Ich lese auch Ebooks. Beim Reisen oder Studium ist es sehr praktisch. Aber ein Ebook kann, meiner Meinung nach, unmöglich mit die Erlebnis ein echtes Buch konkurrieren. 

Aber Ebook –  das ist die Zukunft. Ich glaube das in die Zukunft echte Büchern ein Nischen- oder Luxusprodukt wird. Schade, aber so ist's.



Vielen Dank, Herr Melander, für die Beantwortung meiner Fragen - auch dafür, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, sie in Deutsch zu beantworten! :)




Kommentar schreiben

Kommentare: 0