Airth, Rennie

Totengedenken

Goldmann Verlag

416 S., TB

9,99 €



England 1947. Die Wunden des Zweiten Weltkriegs sind kaum verheilt, als eine erschreckende Mordserie der Polizei Rätsel aufgibt: Wer tötet anscheinend unbescholtene Männer, die keine erkennbare Verbindung zueinander hatten? Und warum hat sich ein Opfer kurz vor seinem Tod nach dem ehemaligen Scotland-Yard-Inspector John Madden erkundigt? Der pensionierte Madden nimmt an der Seite seines früheren Protegés Detective Inspector Billy Styles die Ermittlungen auf und stößt auf eine alte Rechnung, die noch lange nicht beglichen ist ...


Die Geschichte ist weitestgehend recht ruhig. Genauso wie der Erzähl- und Schreibstil, was gut zusammenpasst. An manchen Stellen war das Ganze mir aber auch etwas zu ruhig.

Was dagegen wirklich spannend war, das war die Atmosphäre: Und damit meine ich die Zeit, in der diese Story spielt. Die Atmosphäre, die Emotionen, die Gefühle - all das wird in der Zeit des Nachkriegsenglands widergespiegelt.


Schade war, zumindest für mich persönlich, dass das Ganze Buch wirklich ruhig, eher still war. Erst im Mittelteil bzw. bei Zwei Dritteln der Story kam wirklich ein gelungener Spannungsbogen.


Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, passend zum Inhalt und zur gesamten Art und Weise des Buches. Zum Schreibstil habe ich ja erst oben etwas erwähnt: Er ist passend zum Buch und wirklich angenehm zu lesen.


Fazit: Ein äußerst ruhiger Krimi mit einem wirklich interessanten Schauplatz und einer gelungenen Atmosphäre.



7 von 10 Punkte


Danke an den Goldmann Verlag für das Leseexemplar.




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