Böhm, Michael

Herr Petermann und das Triptychon des Todes

Bookspot-Verlag

192 S., gebunden

14,80 €

 

 

Viel Zeit für die Geliebte, Schach mit dem Nachbarn – Leo Petermann genießt die Ruhe in seinem Landhaus, als die Nachricht eines dubiosen 'Todesfonds' sein friedliches Leben stört. Der perfide Erfinder dieses Fonds ist ein alter Bekannter: Quintus Heinrich, Chef der Cautio-Versicherung, den Petermann von der Uni her kennt. Ein eisiges Duell beginnt, aus dem Peter-mann um jeden Preis als Sieger hervorgehen will und dafür alle seine Möglichkeiten nutzt …

 

Mit Herrn Petermann als Charakter hat die Krimi- und Roman-Buchwelt einen einzigartigen Protagonisten mehr bekommen. Er steht natürlich im Vordergrund als irgendwie zugleich liebenswerte Hauptperson, Killer und Soziopath. Das liegt vor allem an der Ausarbeitung der verschiedenen und vielfältigen Seiten seines Charakters. Denn auf diese Ausarbeitung und Skizzierung wurde besonders Wert gelegt.

Auch diese Story um Herrn Petermann überzeugt wieder einmal - und wieder einmal ist der Schreibstil speziell und gleichzeitig erste Sahne. Man muss ihn mögen - ganz klar; aber dann ist er einmalig.

Gerade diese vielen kleinen Besonderheiten heben den Roman, den man auch als kleinen Krimi einstufen kann, von vielen seiner Art ab. Und macht ihn somit zu etwas Neuem, Schönen - und Lesenswerten.

 

Fazit: Wieder einmal eine Besonderheit. Toll!

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an den Bookspot-Verlag!

 

 

 

 

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