Bacigalupi, Paolo

Water: Der Kampf beginnt

Blessing Verlag

464 S., gebunden

19,99 €

 

 

Der US-amerikanische Südwesten kämpft erbittert um die letzten Wasserreserven und die Rechte am Colorado River. Das Gebiet wird von heftigen Sandstürmen heimgesucht, ganze Millionenstädte verelenden, Kriminalität und Korruption greifen um sich. Angel Velasquez gehört zu einem Spezialeinsatzkommando, das die Reservoirs des Bundesstaates verteidigt und notfalls auch mit illegalen Methoden erweitert. Als das Gerücht aufkommt, dass in Phoenix eine neue Wasserquelle aufgetaucht ist, wird er dort hingeschickt. Dabei trifft er die Journalistin Lucy Monroe, die der Quelle ebenfalls auf der Spur ist. Die beiden werden hineingezogen in einen Strudel aus Verrat und Gewalt, und Angel steht plötzlich im Fadenkreuz seiner eigenen Leute.

 

Der Einstieg in diesen Thriller fällt nicht leicht. Sehr politisch, sehr langatmig und auch komlpiziert. Erst nach einer Weile blickt man durch das Buch durch und kann mit der Geschichte etwas anfangen. Das finde ich sehr schade, da doch gerade der Einstieg in ein Buch das sein muss, was den Leser am meisten fesseln sollte.

Ansonsten ist die Story gelungen: Sie wird spannend und unterhaltsam - und vor allem in gewisser Weise realistisch. Denn wenn man über die Gedanken und Ideen, die im Buch gegeben werden, nachdenkt, merkt man, dass das alles doch gar nicht sooo krass SciFi ist...

 

Fazit: Erschreckend real! Trotz schwerem und langatmigen Beginn ein interessanter Polit-Thriller.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

 

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