Barton, Fiona

Die Witwe

Rowohlt Wunderlich

432 S., broschiert

16,99 €

 

 

Die Frau.
Jean Taylor führt ein ganz normales Leben in einer englischen Kleinstadt: Sie hat ein hübsches Haus und einen netten Ehemann. Glen und sie führen eine gute Ehe.
Der Mann.
Dann kommt der Tag, der alles ändert: Sie nennen Glen jetzt das Monster. Er soll etwas Unsagbares getan haben. Und Jeans heile Welt zerbricht.
Die Witwe.
Jetzt liegt Glen auf dem Friedhof, und Jean ist frei. Frei, das Spiel endlich nach eigenen Regeln zu spielen ...
Jean Taylor wird uns sagen, was sie weiß.

 

Dieser ROMAN - ich betone es ganz bewusst an dieser Stelle - klang eigentlich ziemlich vielversprechend und spannend, im Prinzip wie ein guter Thriller. Nur, dass es eben kein Thriller war und ich mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin, die dann leider etwas enttäuscht wurden.

"Die Witwe" ist ein psychologischer Roman, ein Drama - aber kein spannender Thriller, wie es der Klappentext versucht, zu versprechen.

Das leigt daran, dass vor allem recht nüchtern und sachlich berichtet und erzählt wird. Es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen, sondern viel mehr den Versuch, jeden Charakter aus seiner Sicht die Geschehnisse berichten zu lassen.

Deshalb stehen auch die Protagonisten im Vordergrund: Eine Reporterin (die ich persönlich ziemlich nervig fand, obwohl sie wohl positv rüberkommen sollte), einen Polizisten (dessen Handlungs- und Ermittlungsstrang wohl das Spannendste am Buch war, was doch recht seltsam ist, da ja eigentlich die Witwe im Vordergrund stehen sollte), die Witwe (deren Art zu erzählen ich irgendwann nicht mehr angenehm fand). Naja - alles in allem würde ich sagen: Gute Idee, Umsetzung aber so solala. Recht schade, da dieses Buch doch eigentlich recht viel Potential an den Tag legen könnte.

 

Fazit: Nicht das, was man erwartet: Fehlende Spannung lässt die Geschichte etwas einschlafen...

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an Rowohlt.

 

 

 

 

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