Bell, Darcey
Nur ein kleiner Gefallen

HarperCollins

400 S., broschiert

14,99 €

 

 

Stephanie, fürsorgliche Mutter, viel gelesene Mom-Bloggerin und jung verwitwet, hilft gerne aus; erst recht, wenn ihre glamouröse Freundin Emily, PR-Chefin eines New Yorker Modedesigners, sie darum bittet.
Doch als sie an diesem Tag Emilys fünfjährigen Sohn Nicky nach der Vorschule mit zu sich nach Hause nimmt, ahnt sie nicht, dass dies das Ende ihrer brüchigen Vorstadtidylle bedeuten wird. Denn Emily holt ihren Sohn am Abend nicht ab. Und auch an den folgenden Tagen und Wochen taucht sie nicht auf. Stephanie kümmert sich um Nicky, zusammen mit Emilys Mann Sean. In ihm erkennt sie die unverhoffte Chance, noch einmal ein ganz anderes Leben zu führen. Und sie fasst einen folgenschweren Entschluss. Doch dann kommt der Anruf, vor dem sie sich die ganze Zeit gefürchtet hat …

 

Die Mehrheit der Kapitel wird aus der Sicht von Stepahnie geschildert und zwar in Form von Blog-Einträgen ihres Mum-Blogs. Was sich prinzipiell nach einer guten und interessanten Idee anhört, solche Blog-Einträge als Kapitel-Sicht im Wechsel zu weiteren Perspektiven zu bringen, wurde leider schnell langweilig, vor allem, da es wenig andere dieser Perspektiven gab.

Der Schreibstil war zudem recht einfach und irgendwie durch diese Blogs auch nervig - der Einstieg a la "Hey Mums" trug dazu nur bei.
Leider hat die Geschichte erst recht spät an Fahrt aufgenommen, gerade zu Beginn und Im Mittelteil habe ich Spannung vermisst - immerhin war dieser Roman als Thriller ausgezeichnet.
Das Ende dafür war dann tatsächlich gut und spannend gestaltet und hat ein bisschen was von dem schwachen Teil davor wieder wett gemacht. Hätte man jetzt auch noch die Charaktere ein bisschen mehr ausgestaltet, wäre das ein ganz gutes Buch geworden.
So ist "Nur ein kleiner Gefallen" leider nur ein durchschnittlicher Thriller, der erst am Ende so richtig packen kann.

 

Fazit:
Leider nicht überzeugend genug: Es fehlte vor allem zu Beginn an Spannungsmomenten und die erstmal postive Art, in Blog-Einträgen eine Geschichte zu erzählen, ging leider nicht auf.

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an HarperCollins für das Leseexemplar!

 

 

 

 

 

 

 

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