Benedict, A. K.

Die Seelen von London
Droemer Knaur

400 S., broschiert

14,99 €

 

 

Glauben Sie an Geister?
Nein? Dann geht es Ihnen wie Detective Inspector Jonathan Dark, der in London einen Frauenmörder jagt. Gerade erst hat das potentielle Opfer, die blinde Maria, bei einer ihrer "Schatzsuchen" im Schlamm der Themse einen menschlichen Finger gefunden. Darauf ein gelber Diamantring und eine Botschaft in Braille-Schrift: "Willst du mich heiraten, Maria?"
Wenn Jonathan Dark Maria retten will, muss er lernen, seiner Intuition zu vertrauen. Und den Seelen, die unsichtbar zwischen den Lebenden wandeln und ihre ganz eigenen Rachepläne hegen.

 

Der Klappentext verspricht eine recht amüsante Idee, die spannend und lustig zugleich sein kann. Ein Fantasy-Krimi mit schwarzem Humor in England. Könnte klappen.

Hat es dann aber nur teilweise...
Das lag zum einen daran, dass die Charaktere einfach nicht sympathisch genug waren. Sie lebten vor sich in einer Welt her, in die der Leser einfach nicht richtig eintauchen konnte. Was natürlich bei einem Fantasy-Roman eine ganz schlechte Voraussetzung ist. Der Krimi-Anteil war dagegen ganz gut gelungen, man hatte tatsächlich das Gefühl, in einer Ermittlung zu stecken. Aber eben in einer, die nicht so ganz gewöhnlich ist.
Die Nebenfiguren waren recht nett angelegt, jeder hatte irgendwie irgendwo eine Macke weg, was zur Gesamtsituation gut gepasst hat.

Insgesamt hat mir aber die Mischung noch nicht ganz gestimmt. Eine gute Idee, die allerdings noch nicht richtig rund ist.

 

Fazit:
Ein phantastischer Krimi in einer verborgenen Welt Englands? Guter Ansatz, leider noch mit einigem Ausbau-Potential!

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur für das Leseexemplar!

 

 

 

 

 

 

 

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