Black, Saul

Killing Days

Droemer Knaur

464 S., TB

9,99 €

 

 

Detective Valerie Hart reicht es. Sie will endlich mal abschalten, raus aus der Tretmühle im San Francisco Police Department. Doch aus dem unbeschwerten Wochenende wird nichts, denn eine Frauenleiche ist gefunden worden, brutal zugerichtet. Neben der Toten ein Zettel mit einer an Valerie gerichteten Nachricht: "Du weißt, wer ich bin. Darauf hast du doch gewartet."
Wenig später wird eine zweite Leiche gefunden, ebenfalls mit einer rätselhaften Botschaft. Valeries Nachforschungen führen in ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem eine verurteilte Serienkillerin namens Katherine Glass wegen einer Serie grausamer Morde auf ihre Hinrichtung wartet. Valerie kennt die Frau – sie hat sie vor sechs Jahren gefasst. Offenbar ist der Täter ein Psychopath, der sie mit einer Mordserie freipressen will. Ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, in dem der hochintelligente Killer alle Trümpfe in der Hand zu haben scheint.

 

Der Klappentext lässt so einiges an Spannung versprechen - die hätte es auch gegeben. Hätte, hätte. Allerdings hat mir der Schreibstil jegliches Lesevergnügen geraubt. Die rotzige Art, die hingeklatschen Wörter, die teilweise sehr primitive Sprache, all das hat einfach nicht zusammen gepasst. So hatte ich persönlich auch wenig Lust, die Ermittler bei ihrer Arbeit zu begleiten. Auch, wenn Valerie Hart eine interessante Protagonistin ist und ihr Fall einiges verspricht.

Die Art, wie hier geschrieben und unterhalten wird, ist einfach nicht sympathisch bzw. unterhaltsam - schade. Denn die Grundidee und die Story selbst hatten wirklich ordentlich Potential. Die Geschichte an sich ist auch gut, der Fall interessant konzipiert und ordentlich konstruiert.

Dennoch werde ich Detective Valerie Hart nicht weiter bei ihrer Arbeit begleiten.

 

Fazit: Nichts für mich: Obwohl die Geschichte sehr ordentlich war, konnte ich mich nicht mit ihr, noch mit der Protagonistin anfreunden, was am dahingerotzten Erzählstil lag.

 

5 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur für das Leseexemplar!

 

 

 

 

 

 

 

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