Boone, Ezekiel

Die Brut: Sie sind da

Fischer Verlag

400 S., TB

9,99 €

 

 

Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell.

Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

 

Schon lange habe ich nicht mehr einen so langweiligen, vorhersehbaren und absurden Horror-Apokalypse-Verschwörungs-Thriller gelesen.
Hier wurde fast alles, was man falsch machen konnte, falsch gemacht:
Langweilige Charaktere, die extrem unsympathisch und nicht-entwicklungsfähig sind.
Eine Handlung, die ja von mir aus entwas realitätsfern sein kann.... aber so etwas? Absurd, schwachsinnig und unlogisch, dass sich beim Lesen die Haare sträuben, aber sicherlich nicht vor Angst und Grusel.

Dazu ein vorhersehbares Ende: Ich wusste schon nach wenigen Kapiteln (3, 4?), worauf die Geschichte hinausläuft.

Sorry, aber das - das! War! Gar! Nichts!

Ich gebe genu 2 Punkte: Einen für das interessante Cover und einen für einen Klappentext, der Lust auf mehr macht und einen spannenden Horror-Thriller verspricht, was noch im ersten Kapitel der Fall ist...

 

Fazit:

Nein, nein, nein - das kann ich niemandem antun. Solch ein schwachsinniges Konstrukt von Thriller habe ich seit wirklich ganz langer Zeit nicht mehr gelesen - und hoffe, dass es so bald auch nicht mehr vorkommt.

 

 

 

2 von 10 Punkte

 

Danke an Fischer Verlag für das Leseexemplar.

 

 

 

 

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