Bush, Nancy

Nirgends wirst du sicher sein

Droemer Knaur

480 S., TB

9,99 €

 

 

Um Haaresbreite entgeht Liv einem Massaker an ihrem Arbeitsplatz. Doch galt der Anschlag tatsächlich der Soft­ware-Firma, wie die Polizei vermutet? Liv befürchtet, dass sie das eigentliche Ziel war und dass das geheimnisvolle Päckchen aus dem Nachlass ihrer Mutter etwas damit zu tun hat. Aber Undercover-Detective Rafferty ist der Einzige, der ihr glaubt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine beispiellose Jagd nach einem perfiden Killer ...

 

Ein Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe von Nancy Bush, der Schwester von Lisa Jackson, einer der erfolgreichsten Thriller-Schriftstellerinnen. Mal schauen, was ihre Schwester so drauf hat ;-)

Und da kann man sagen, dass gerade dieser erste Band der Trilogie um die Rafferty-Geschwister ein toller Start in eine bisher empfehlenswerte Reihe ist.

Die Handlung braucht ein wenig, bis sie ins Rollen kommt, fesselt den Leser dann aber total. Das liegt vor allem daran, dass - um auch schon etwas vorzugreifen - in jedem der drei Bände eine andere Person im Vordergrund steht. Hier ist es Liv, die in ihrer Kindheit zusammen mit ihrem Bruder Hague ein Trauma erlebt haben, und die nun einem Anschlag knapp entgeht. Ab diesem Punkt kann einen die Handlung nicht mehr loslassen.

Nancy Bush überzeugt mit ihrem schnellen, auf den Punkt gebrachten und wirklich fesselnden Schreibstil. Auch inhaltlich ist die Story um Liv und die Detectives sehr spannend gestaltet - man weiß bis zum Ende nicht, um was es genau geht und wer der Täter ist. Wer dies dann ist und wie alles zusammen hängt, ist unglaublich spannend und auch im Wesentlichen überzeugend dargestellt. Klar gibt es auch die ein oder andere Ungereimtheit oder ein paar viele Zufälle, doch alles in allem ein wirklich gelungener Start in eine Thriller-Reihe.

Fies am Ende ist auch der Cliffhanger, sodass man als Leser fast weiterlesen muss ;-)

 

Fazit: Durchaus überraschender und positiver Auftakt in eine spannende Thriller-Trilogie um zwei Geschwister-Detectives.

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur.

 

 

 

 

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