Carey, M. R.

Die Berufene

Droemer Knaur

512 S., broschiert

14,99 €

 

 

Die zehnjährige Melanie hat eine Gabe: Ein ­Parasit, der die Menschen in brutale Tötungsmaschinen verwandelt, die »Hungernden«, macht ihr nichts aus. Schwer bewacht leben sie und andere infizierte Kinder auf einer entlegenen Militärbasis, wo sie sich täglich grausamen Tests ausgesetzt sehen. Sie wissen nicht, warum sie gefangen gehalten werden. Sie wissen nicht, warum sie nicht spielen dürfen.
Die undurchsichtige Wissenschaftlerin Dr. Caldwell weiß es sehr wohl: Sie ist fest entschlossen, den Schlüssel zur Rettung der Überlebenden zu finden, und schreckt auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück. Doch bevor Melanie ihren Experimenten zum Opfer fällt, rückt die Armee der »Hungernden« auf die Militärbasis zu. Wie gefährlich sind die Kinder wirklich? Und für wen?

 

Mit "Die Berufene" legt M. R. Carey eine ganz besonderes Zombie-Apokalypse-Dystopie hin, die auch die ein oder andere psychologische und philosophische Frage stellte, über die man sich während des Lesens Gedanken machen kann bzw. sollte.

Alles in allem bleibt der Roman, der im Februar 2017 unter "The Girl with all the Gifts" (s.u.) in den Kinos verfilmt wird, aber eine spannende Dystopie mit einem tollen Schreibstil, der den Leser zwar aus einer eher entfernten Perspektive mitnimmt, aber der dennoch fesslend und packen kann.
Ein Spannungsverlauf ist gegeben, sowie die ein oder andere interessante Wendung.

Vor allem aber gibt es sehr spannende und äußerst detailreich skizzierte Protagonisten, welche der Leser einfach gerne haben muss. Im Vordergrund steht da natürlich Melanie, aber auch Miss Justineau und ihr ganz spezielles Verhältnis zueinander.

Ich war immer wieder richtig gepackt von diesem Roman, aber auch sehr gerührt.

Er enthält so ziemlich all das, was eine gute Dystopie ausmacht. Und auch das leidige Zombie-Thema, das oftmals viel zu übertrieben in den Vordergrund gerückt wird, bleibt hier schön in Kombination mit der Gesamtgeschichte. Eine passende Mischung also!

Und diese Mischung wird auch im Februar 2017 als "The Girl with all the Gifts" in die deutschen Kinos kommen.
Darauf bin ich schon sehr gespannt und werde natürlich hinterher auch hier auf dem Blog berichten. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es aber jetzt schon mit diesem Trailer:

 

 

Fazit: Spannende Mischung aus Zombie-Apokalypse-Dystopie mit tollen Charakteren, gutem Storyverlauf und sowohl fesselnden als auch berührenden Momenten.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur für das Leseexemplar und die Kinotickets!

 

 

 

 

 

 

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