Carter, Chris

Death Call: Er bringt den Tod.

Ullstein

416 S., TB

10,99 €

 

 

Tanya Kaitlin freut sich auf einen entspannten Abend. Plötzlich klingelt ihr Handy, ein Videoanruf von ihrer besten Freundin. Tanya nimmt den Anruf an und der Alptraum beginnt: Ihre Freundin ist gefesselt und geknebelt. Tanya hat eine Chance, die Freundin zu retten, hört sie von einer tiefen, unheimlichen Stimme. Sie muss nur zwei Fragen richtig beantworten. Sie scheitert - und ihre Freundin wird vor ihren Augen brutal ermordet.
Profiler Robert Hunter und sein Partner Garcia haben einen neuen Fall: ein Serienmörder, der seinen Opfern in den sozialen Medien auflauert. Er studiert ihre Fehler und nutzt sie für sein perfides Spiel. Und das hat gerade erst begonnen ...

 

Mal wieder ein richtig guter, spannender und heftiger Thriller - also eben genau das, was man bei Chris Carter gewohnt ist. Und diesem Druck, wieder so etwas abzuliefern, hält der Autor stand.

Die Charaktere sind natürlich nicht so stark ausgearbeitet, wie in Romanen oder Fantasy-Geschichten und dennoch kommen sie so gut rüber, sind so genau skizziert, dass der Leser genau weiß, von wem gerade die Rede ist. Über Robert Hunter und seinen Partner Garcia müssen wir eh nicht sprechen - die sind einfach so wie immer. Sympathisch und unverbesserlich. Vor allem natürlich Hunter, das Superhirn. Eigentlich eine skurrile Figur, aber sie passt einfach perfekt in die Geschichten.

So ist es auch kein Wunder, dass auch dieser Fall mal wieder ehr zufällig gelöst wurde, als durch Ermittlungsarbeit. Eine Win-win-win-win-Situation: Sie läuft den Protagonisten rein, der Leser müht sich nicht mit langweiligen Ermittlungen ab, es gibt eine überraschende Wende und vor allem: Chris Carter hat umso mehr Zeit, das zu schreiben, was er kann: Blutige, heftige und schön detailgetreue Szenen von Gräueltaten. Eigentlich abartig, dass wir so etwas lesen wollen, oder? Und doch fiebere ich schon wieder auf den nächsten Thriller um Hunter und Co. hin!

 

Fazit:
In gewohnter Manier mit schön viel Blut, neuen Mordmethoden und viel, viel Detail überzeugt Chris Carter mit seinem neuesten Thriller Detah Call. Und führt damit gleich in ein neues Thema ein, wie aus dem Klappentext hervorgeht, was ich so in einem Thriller bisher auch noch nicht gelesen habe.

 

 

 

 

10 von 10 Punkte

 

Danke an Ullstein für das Rezensionsexemplar.

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0