Carter, Chris

Die stille Bestie

ullstein

448 S., TB

9,99 €

 

 

Profiler Robert Hunter vertraut nur wenigen Menschen. Eigentlich gibt es nur einen, für den er immer seine Hand ins Feuer legt. Lucien Folter, seinen Freund aus Studientagen. Beide können Menschen besser lesen als jeder andere. Hunter vertraute Folter seine engsten Geheimnisse an. Bis dieser plötzlich verschwand. Jetzt kommt ein Anruf. Die Körperteile unzähliger Mordopfer sind aufgetaucht, grausige Trophäen. Angeklagt ist Lucien Folter. Und er will nur mit einem reden: Robert Hunter …

 

Das hier war mein erster Chris Carter - und sicher nicht mein letzter. Was vor allem an der Schnelligkeit und Spannung der Geschichte lag. Denn die Story ist unglaulich internsiv, fesselnd und voller Höhe- und Wendepunkte.

Im Vordergrund des Thrillers stehen zwei Anatagonisten. Profiler Robert Hunter und Lucien Folter. Die genauen Gegensätze, obwohl sie früher mal Freunde und Zimmerpartner in der Uni waren. Der eine: Ermittler beim LAPD, der andere Killer, Serienmörder und Psychopath. Und eben dieser Lucien Folter spielt mit Hunter ein Katz-und-Maus-Spiel, das sich über das ganze Buch zieht. Recht untypisch für Carter ist dieses Mal schon fast von vornerein klar, wer der Täter ist (recht logisch ^^) und was er im Schilde führt. Es geht eher um die Umsetzung und psychologische Fragen wie nach dem Warum?

Dabei ist klar, dass vor allem die Charaktere im Vordergrund stehen - und die sind wirklich 1A skizziert. Sie sind authentisch, in gewissem Maße sympathisch und machen eine Entwicklung durch.

Dazu kommt noch der Schreibstil, der auch erste Sahne ist: Schnell, prägnant und einfach nur fesselnd.

 

Fazit: Top Thriller, bei dem vor allem auf die Charaktere und deren Katz-und-Maus-Spiel geachtet wird.

 

10 von 10 Punkte

 

Danke an ullstein.

 

 

 

 

 

 

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