Cleave, Paul

Zerschnitten

Heyne

496 S., TB

9,99 €

 

 

Henry Cutter hat viele Menschen ermordet – sehr viele Menschen. Doch die Morde finden nur in seiner Imagination statt, denn er ist ein berühmter Thrillerautor. Eines Tages behauptet Cutter allerdings, die geschilderten Taten tatsächlich begangen zu haben. Niemand glaubt dem Autor, denn unlängst wurde bei ihm eine voranschreitende Demenz diagnostiziert. Cutter kann keiner Erinnerung mehr trauen. Das Problem ist nur, dass in seiner Umgebung plötzlich schreckliche Morde geschehen. Bestialisch – wie in den Büchern von Henry Cutter ...

 

Von diesem Thriller habe ich mir deutlich mehr erhofft - schade.

Der Einstieg ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gelungen. Die ersten 100 Seiten haben nichts, aber auch gar nichts von Thriller, höchstens stellenweise etwas von "Psycho". Und das liegt eigentlich traurigerweise nur an Cutter's Demenz. Er hat in gewisser Weise eine gespaltene Persönlichkeit: Sich und sein Autoren-Ich. Beide kommen immer wieder zum Sprechen. Und sprechen sich dann im Prinzip gegenseitig mit einer Du-Form an. Nicht unbedingt meins, aber eben auch Geschmackssache.

Der Thriller kommt irgendwie nicht richtig, bzw. erst spät in Fahrt, was ich sehr schade finde.

Dafür ist das Cover ein absoluter Hingucker und das muss man an dieser Stelle wirklich nochmal erwähnen. Tolle Aufmachung und: Fasst es mal in einer Buchhandlung an ;-)

 

Fazit: Leider nicht das, was ich mir von einem Thriller erhofft habe. Ich denke, ich werde dem Buch irgendwann noch einmal eine Chance geben, das Potential hat es nämlich!

 

6 von 10 Punkte

 

 

Danke an Heyne für das Leseexemplar.

 

 

 

 

 

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