Cogman, Genevieve

Die unsichtbare Bibliothek

Bastei Lübbe

432 S., broschiert

14,99 €

 

 

Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...

 

Ich lese eigentlich gerne solche "verrückten" Romane, die man eigentlich schon in die Fantasy einordnen kann.

Dennoch konnte mich die unsichtbare Bibliothek nicht wirklich fesseln: Das hatte mehrere Gründe. Vor allem aber hatte ich immer wieder das Gefühl: Diese Idee kennst du doch schon. Das hat doch schonmal jemand geschrieben. Dieser Handlungsstrang ist aber recht ähnlich. Oh, die Idee ist gut, aber hatte die nicht auch schon XYZ. Die Idee habe ich schon hier und da gelesen.

Und so hatte ich das Gefühl, immer wieder Ideen, Passagen, Momente schon mal gelesen zu haben, wie bspw. in Büchern von Cornelia Funke oder Kai Meyer (speziell  Die Seiten der Welt).

Mich konnte die unsichtbare Bibliothek somit nicht völlig mitreißen oder begeistern.

Sie ist sicherlich gut und auch nett zu lesen - mehr aber nicht.

 

Fazit: Gute Idee - nur schade, dass es die eben schon hier und da gibt. Eine andere Umsetzung hätte mir somit besser gefallen.

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an Bastei Lübbe!

 

 

 

 

 

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