Cooper T, Glock Allison

Changers: Drew

Kosmos Verlag

352 S., gebunden

16,99 €


Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen. Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?


Die Idee hinter dem Buch hat mir ganz gut gefallen, die Umsetzung eigentlich auch, Abzüge gibt es vor allem, weil die Spannung gefehlt hat.

Die Idee des Gestaltwandelns ist jetzt nicht unbedingt neu, so speziell in dieser Form habe ich aber noch kein Buch gelesen.

Die Umsetzung hat mir zum großen Teil gefallen, allerdings habe ich zwischendurch immer wieder kurz Langeweile gespürt - das lag einfach daran, dass es keinen richtigen Spannungsbogen gibt. Das würde auch nicht unbedingt zum Inhalt passen, aber irgendsoetwas in der Art hat dem Buch - meiner Meinung nach - gefehlt.


Die Charaktere sind toll gestaltet. Gerade bei Ethan/Drew merkt man zunächst die Ungläubigkeit, Verzweiflung. Man kann sich super in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen ein Leben leben, das man so nicht kennt. Auch gut gelungen finde ich die Situationen, in denen Ethan/Drew vor Probleme gestellt wird, die er/sie zuvor nicht kannte ;-).


Fazit: Ein unterhaltsames Buch, dem aber das gewisse Etwas fehlt.





7 von 10 Punkte


Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar.



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