Cramer, Hans W.

Wer Sünde sät

Gmeiner Verlag

277 S., broschiert

12,99 €

 

 

Eine Frau verschwindet spurlos, ein junger Mann sucht seine Mutter und auf einem Golfplatz wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Alles nur Zufall? Unmöglich. Die Fälle müssen miteinander verknüpft sein - nur wie? Geheimnisse aus der Vergangenheit könnten Hinweise geben, aber wenn du dich in die Tiefen des Vergessenen wagst, musst du damit rechnen, etwas Schreckliches herauszufinden.

 

Leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Geschichte und die Idee an sich fand ich zwar ganz nett, allerdings hat sie mich nicht wirklich überzeugen können. Inhaltlich ist alles mit dem Klappentext gesagt. Leider fehlt zu Beginn die Spannung und auch die Story konnte mich anfangs nicht fesseln.

Die Charaktere sind nicht sonderlich überzeugend, ich konnte mich mit keinem identifizieren, was aber vielleicht auch daran lag, dass sie teilweise sehr speziell beziehungsweise sehr skurril gezeichnet waren.

Der Schreibstil war dagegen in Ordnung und lies sich schnell, flüssig und angenehm lesen.

Im Mittelteil und zum Ende hin wurde die Geschichte dann inhaltlich spannender.

Leider konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen, was aber vielleicht auch am Setting lag - das ziemlich ungewöhnlich und des Öfteren auch recht skurril angemutet hat.

 

Fazit: Für mich eher Durchschnitt, obwohl durchaus speziell beziehungsweise einfach "anders".

 

 

6 von 10 Punkte

 

 

 

 

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