Darko, Luna

Vergessene Kinder

Community Editions

192 S., TB

12,00 €

 

 

Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt.
Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeiten festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade?

 

Hmmm. Ein irgendwie sehr spezielles Buch, das ich nicht wirklich "richtig" einordnen kann.
Der Anfang viel mir sehr schwer. Ich kam nicht gut in die Geschichte rein und konnte mit ihr auch wenig anfangen. Je weiter ich dann gelesen habe, desto besser wurde es. Dennoch wurde ich mit der Handung im Gesamten nicht warm. Es schien mir eher so, also sollte versucht werden, ein möglichts "kluges", philosophisches Buch für Jugendliche zu schreiben - hat nur so bedingt geklappt.

In Kombination zum Design und zum Layout der Seiten, was schon wirklich sehr originell und speziell ist und einfach mal was ganz anderes darstellt, ist "Vergessenes Kinder" eine Besonderheit für sich.

Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte selbst und nicht so das Drumherum im Vordergrund steht: Denn so ist die Story selbst nur so mittelmäßig, der Hype bzw. die Aufmachung um das Buch herum gelungen.
Als Gesamtmischung komme ich irgendwo zwischen gut und naja an...

 

Fazit: Speziell. Das trifft es wohl am ehesten. Jeder muss sich selbst auf dieses Buch einlassen und entscheiden, ob er damit etwas anfangen kann.

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an Bastei Lübbe für das Leseexemplar.

 

 

 

 

 

 

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