Dick, Philip K.
Blade Runner

Fischer TOR
272 S., broschiert

14,99 €

 

 

»Träumen Androiden von elektrischen Schafen?« – diese Frage stellte sich Philip K. Dick im Titel seines 1968 erschienenen Romans. Ridley Scott hat danach den Film »Blade Runner« gedreht, der 1982 in die Kinos kam. Roman wie Film erzählen die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen macht.
Im Buch geht es allerdings um weit mehr: Auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt sind künstliche Tiere zu Statussymbolen geworden, eine »Mercertum« genannte Fernsehreligion treibt ihr Unwesen, und sogenannte »Stimmungsorgeln« manipulieren die Gefühle der Menschen.
Und nicht nur Androiden werden auf Empathie getestet ...

 

Durch den neuen Kinofilm BLADE RUNNER 2049 wurde ich auf den Roman aufmerksam.
Rick Deckard lebt in einer post-nuklear-Verseuchten Welt. Als ein Kollege von Deckard von einem Androiden angegriffen wird, sieht er seine Chance. Die aktuellen Androiden sind jedoch nicht mehr so einfach vom Menschen zu unterscheiden und so befindet sich Deckard rasch in Problemen...
Die Neuübersetzung scheint mir gelungen. Der Schreibstil ist locker und leicht und vor allem gut und schnell lesbar.
Die Story hat mittlerweile ja schon einige Jahr auf dem Buckel - bleibt in diesem Roman jedoch aktuell und Fiction.
Gerade die post-nukleare-Welt schafft eine interessante Atmosphäre, was mich an die Computerspielreihe Fallout erinnert hatte. Diese Atmosphäre zieht sich durch den ganzen Roman und ist essentieller Bestandteil dessen.

Fazit:
Wer den „Blade Runner“ noch nicht kennt, den Filmtrailer interessant findet und sich nicht von einem solchen Fiction-Thema abschrecken lässt, findet hier einen sehr gelungenen Roman.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Fischer TOR für das Rezensionsexemplar.

 

 

 

 

 

 

 

 

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