Etzold, Veit

Der Totenzeichner

Bastei Lübbe

432 S., broschiert

9,99 €

 

 

Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It's not over, 'til it's over«. Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?

 

Der Thriller ist - typisch Etzold - stellenweise recht brutal, was ja nicht unbedingt schlecht ist, wenn es die Spannung und Handlung unterstützt. Doof nur, dass diese Handlung gerade im Mittelteil ziemlich abflacht und ab und zu endlose Längen hat. Viel Ermittlung, wenig Fortschritte und immer wieder brutale, heftige und detaillierte Szenen.

Da macht leider auch der gelungene und gut lesbare Schreib- und Erzählstil nichts wett.

Der Einstieg gelintg noch gut, man ist schnell in der Story und zunächst auf noch gefesselt, aber spätestens nach ca. 100-150 Seiten lässt eben die Geschichte des Öfteren zu wünschen übrig. Schade.

 

Fazit: Guter Einstieg, schwächere Fortsetzung. Hätte man besser lösen können...

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an Bastei Lübbe.

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0