Etzold, Veit

Tränenbringer

Droemer Knaur

480 S., broschiert

10,99 €

 

 

Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte …

 

Band fünf der Bestseller-Serie von Veit Etzold: Top-Autor Veit Etzold ist mit seiner Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste.

 

Deshalb war ich umso mehr auf den neuen Fall von Clara Vidalis gespannt. Und der ist wieder einmal typisch Veit Etzold. Sehr gut ausgeklügelt, viel Ermittlungsarbeit, aber auch viel Blut und brutale Szenen. Ich hatte dieses Mal das Gefühl, Veit Etzold wollte ein bisschen auf Chris Carter machen, was ihm aber nicht gelungen ist. Die für Carter typischen brutalen und detailgetreuen Szenen entwickelten sich bei Veit Etzold zu teilweise übertrieben ekligen und weniger spannenden Situationen.

Dennoch konnte die Idee und die Story im Allgemeinen überzeugen.

Die Charaktere, allen voran Vidalis, erleben dieses Mal ein wahres Feuerwerk der Gefühle - auf mehr möchte ich aus Spoilergründen nicht eingehen.

 

Fazit: Spannend geschrieben, allerdings teilweise auch zu übertrieben. Es hat ein wenig die ausgewogene Mischung gefehlt.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur für das Leseexemplar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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