Evison, Jonathan

Umweg nach Hause

Kiepenheuer&Witsch

19,99 €

384 S., gebunden


Ben hat einen schrecklichen Schicksalsschlag hinter sich und besitzt keinen Penny mehr, als er die Pflege von Trev übernimmt, der unheilbar krank ist. Sein Vater Bob, ein hoffnungsloser Tollpatsch, sucht gleich nach der Diagnose das Weite, was ihm in der Familie natürlich keiner verzeiht. Doch Ben fühlt mit dem verstoßenen und reuigen Vater und überzeugt Trev, im Auto von Washington State nach Salt Lake City zu fahren, um ihn zu besuchen. Auf dem Weg nehmen sie die Anhalterin Dot mit und kommen an den verrücktesten Sehenswürdigkeiten vorbei. Sie gabeln eine reifen-wechselnde Schwangere auf, werden von einem Auto verfolgt, in dem ganz jemand anderes sitzt als vermutet, und lernen schließlich, dass man sich irgendwann seinen Problemen stellen muss.


Zunächst einmal: Der Schutzumschlag und das Cover sind wirklich 1A. Richtig schön gestaltet. Zwar schlicht, aber doch irgendwie effektiv.

Zu Beginn hatte ich mit dem Buch ein paar Probleme.

Denn für mich persönlich wurde erstmal zu viel Nebensächliches  erzählt, und das zog das Ganze etwas arg in die Länge.

Doch im Laufe des Romans wurde es besser, denn die Geschichte hat nicht nur Lustiges und teilweise auch Rührseliges zu bieten, sondern auch ihre skurrilen Momente. Und genau das mag ich.

Die Personen sind alle toll und peppen das Buch auf. Sie wachsen einem im Laufe der Zeit auch richtig ans Herz. Trotzdem konnte das Buch mich eben nicht total vom Hocker reißen, ich weiß auch nicht, warum. es hat etwas gefehlt...


Insgesamt ein etwas anderer Roadtrip, der nicht nur lustig, sondern auch berührend ist!






7 von 10 Punkte


Danke an den KiWi-Verlag für das Rezensionsexemplar!



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