Fitzek, Sebastian

Der Augenjäger

Droemer Knaur

433 S., TB

9,99 €

 

 

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...

 

Mit dem Augenjäger folgt der zweite Band nach dem Augensammler - und dieser hier ist noch deutlich verwirrender und psychisch angreifbarer als der erste.

Meiner Meinung nach sollte man beide Bücher auf jeden Fall der Reihe nach lesen. Nicht nur aufgrund des Verständnisses, sondern auch wegen der Spannung.

Die ist im zweiten Buch auch wirklich gut vorhanden. Zunächst wird nochmal auf den Augensammler Bezug genommen, dann geht es schließlich um Suker, einen Psychopathen.

In diesem Buch laufen zwei Handlungen, die eigentlich fast nichts gemeinsam haben nebenher. Im Prinzipg der "zweite Teil" vom Augensammler, in dem es immer wieder zwischendurch um eben jenen Augensammler geht. Und der zweite Handlungsstrang behandelt jenen Chirurgen und Psychopathen. Also zwei Thriller in einem. Und logisch: Am Ende wird alles klar und einfach aufgelöst, warum eben zwei Bücher - bzw. ein neues und die Hälfte des Alten ;-) - in einem sind.

Mir hat auch dieser Band wirklich sehr gut gefallen. Er fesselt, ist verwirrend und es ist definitv nichts so, wie es scheint. Immer wieder lockt Sebastian Fitzek uns auf falsche Fährten, machte Leute zu ganz anderen, die sie eigentlich nicht sind. Und so müssen wir auch das erschreckende Ende, die Wahrheit akzeptieren, wie sie nun einmal ist.

Die Charaktere, allen voran Alina und Alex, aber auch Suker, sind wirklich wieder einmal grandios ausgearbeitet. Hut ab. Wirklich detailliert, ausgefeilt und auf den Punkt gebracht.

Auf den Punkt gebracht ist auch der Schreibstil, der wieder einmal typisch Fitzek ist. Mehr kann man dazu nicht sagen. Angenehm, schnell und gut zu lesen und vor allem eines: Extrem fesselnd!

 

Fazit: Wahnsinn! Auch der zweite Band kann den Leser an die Geschichte fesseln und lässt ihn fast nicht mehr los.

 

 

10 von 10 Punkte

 

 

 

 

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