Götz, Andreas

Denn morgen sind wir tot

Oetinger

368 S., broschiert

14,99 €



Seit sie mit Adrian zusammen ist, ist das Leben der 16-jährigen Siri ein einziger Rausch. Am meisten fasziniert sie, dass Adrian sich nicht um Grenzen und Verbote schert. Lebe jetzt, ist sein Motto, denn morgen sind wir tot. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht Siris Ex-Freund Niklas, der Adrian sogar für gefährlich hält. Siri schlägt alle Warnungen in den Wind und ist bereit, für ihr Glück Eltern und Freunde zu hintergehen. Doch Niklas lässt nicht locker. Als er zur ernsten Bedrohung wird, schmieden Siri und Adrian einen Plan, der das Dunkelste in ihnen zum Vorschein bringt.


Hach ja... kennt ihr das Problem mit den Erwartungen? :D

Ich hatte an dieses Buch extrem hohe Erwartungen. Habe ich meistens bei Autoren, die mich mit ihren vorigen Werken vom Hocker reißen konnten.

Tja und was soll ich sagen...wäre ich bloß ohne Erwartungen an das Buch herangegangen. Ich weiß, das klingt jetzt sehr hart, zu hart. Aber seht selbst... ;-)


Zunächst merkt man schon nach den ersten Seiten, dass das Buch mit seinen beiden Vorgängern, die ja gleich aufgemacht sind (hier ist das Cover schon mal anders) nichts zu tun haben (was ich sehr schade finde, aber unabhängig von der Rezension ist).

Sowohl Schreibstil, Erzählweise als auch Setting sind ein völlig anderes, worauf ich mich aber am Anfang zunächst gerne eingelassen habe, weil es mich überzeugt hatte.

Das Problem im Nachhinein war einfach, dass ich persönlich den Anfang im Vergleich zum gesamten Buch zu langatmig fande. Und das ist eigentlich auch der einzige Kritikpunkt (der eben bei den anderen beiden Büchern des Autors nicht zustande kam! ;-)).


Die Geschichte an sich ist interessant und mit der Zeit auch spannend, vor allem dann ab der Mitte und gegen Ende. Es gibt noch mehrmals überraschende Wendungen und Stellen, die den Leser fesseln und mitnehmen.


Auch die Charaktere sind, wie schon in den anderen Büchern von Andreas Götz, sehr gut skizziert. Sie entwickeln sich weiter, was man vor allem bei Niklas und auch am Schluss bei Siri merkt. Sie ändern Sichtweisen und auch ihren Charakter überdenken sie.


Der Schreibstil und die Erzählweise aus Siris Sicht und die darin enthaltene Warnung (die ich an der Stelle nicht spoilern möchte ;-)) kommen beim Leser an - und ich glaube, das ist auch das, was der Autor bezwecken wollte!


Fazit: Ein sehr gelungener Thriller, bei dem ich allerdings etwas Startschwierigkeiten hatte!



9 von 10 Punkte


Danke an den Autor für das Leseexemplar!!!




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