Gerritsen, Tess

Das Geheimlabor

Harper Collins

304 S., broschiert

10,99 €

 

 

Ein Schuss! Weiter, nur weiter. Voller Panik stolpert Victor Holland durch den nächtlichen Wald. Die Schritte seines Verfolgers unerbittlich hinter ihm. Plötzlich Lichter; eine Straße, endlich in Sicherheit …
Cathy kann den Aufprall nicht mehr verhindern, als der Mann aus der Dunkelheit vor ihr Auto stürzt. Auf der Fahrt ins Krankenhaus schaut er sich immer wieder um. Bevor man ihn in den OP schiebt, will er Cathy noch unbedingt etwas sagen ― aber seine Kräfte verlassen ihn.
Als Cathy am nächsten Tag ihre Schulfreundin tot auffindet, wird ihr klar: Victor wollte sie warnen!

 

Der Thriller konnte mich nicht rundum überzeugen. Das lag vor allem daran, dass die Handlung einerseits recht simpel - Informationen, die eigentlich nicht ans Tageslicht sollten, wurden entdeckt; Flucht; Verfolgung; Liebe - ist und andererseits klischeehaft und aufgebraucht wirkt, da man doch einiges schon in dieser Richtung gelesen hat - muss dann natürlich nicht heißen, dass das nichts werden, allerdings braucht es dafür neue Details und einen tollen Stil.

Zumindest der Schreibstil konnte aber überzeugen: Er ist angenehm zu lesen, schnell und mit vielen Dialogen und wörtlichen Reden gespickt, sodass man doch recht schnell voran kommt.

Die Charaktere haben eine gewisse Tiefe, allerdings wurde nicht explizit darauf hingearbeitet. Man kann sich gut in deren Situation einfinden, da sie authentisch reagieren und handeln.

Alles in allem ein solider, wenn auch nicht spektakulärer Thriller.

 

Fazit: Ordentlicher Thriller - nicht mehr, nicht weniger.

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an HarperCollins.

 

 

 

 

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