Graham, Matt

Das Herz der Wildnis

ullstein

336 S., broschiert

18,00 €

 

Er lebte ein halbes Jahr lang völlig auf sich allein gestellt in menschenleerer Wildnis. Er wanderte die gesamte Küste Kaliforniens entlang, mit Sandalen, Lendenschurz und einem prähistorischen Steinmesser. Er rannte fünfundsechzig Meilen durch das brennend heiße Death Valley, mit nur einem Liter Wasser im Gepäck ... Matt Graham, bekannt aus den TV-Sendungen „Das Survival-Duo“ und „Wildnis wider Willen“, nimmt uns mit auf eine Reise in die wilde und einsame Schönheit der Natur. Er erzählt von der Sehnsucht, Besitztümer und Zivilisation hinter sich zu lassen – und von seinen sagenhaften Abenteuern als Jäger und Sammler. Überdies verrät er uralte Überlebenstechniken für die Wildnis und zeigt, wie sich das Verhältnis des Menschen zur Erde verändert, wenn man als Teil von ihr lebt.

 

Die Idee des Buches ist gut und auch die Geschichten und Erzählungen hätten gut werden können...wenn...

Und das ist leider das große Problem. Mat Graham ist in seinem Buch ziemlich selbstverliebt. Mir fällt kein andere, passenderes Wort ein. Zudem hätte er wohl lieber weiter seine TV-Sendungen machen sollen, als ein Buch schreiben. Denn sein Schreibstil ist nicht unbedingt spektakulär. Mir fehlte hier gehörig eine Portion Spannung, die den Leser mitfiebern lässt, die Abenteuer miterleben lässt. Graham erzählt oder besser gesagt berichtet hier in seinem "Survival-Buch" nüchtern, sachlich, lässt jede Begeisterung für die Natur und die Erlebnisse draußen fehlen,

Schade!

 

Fazit: Gute Idee - weniger gute Umsetzung.

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an Ullstein.

 

 

 

 

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