Graysn, A. J.

Boy in the Park

Droemer Knaur

368 S., broschiert

14,99 €

 

 

Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…

 

Ein spannender und vor allem psychologisch interessanter Roman, der plötzlich ein so ganz andere Richtung annimmt, mit der man a) nicht gerechnet hat, b) erstmal unpassend findet und c) dann doch erstaunt ist, wie fesselnd die Story endet. Und bei allem steht vor allem eines im Vordergrund: die kopmplexe Psychologie und ein Verwirrspielchen mit dem Leser. Denn der liest zuerst nur einen Roman, der sich, wie der Name schon sagt, um die Entführung des Jungen im Park dreht. Was dann aber alles noch folgt, ist erstaunliche und als Leser wird man immer stärker in die menschlichen Abgründe geführt, bekommt einen Spiegel vorgehalten und muss durch Wendungen, Verwirrspielchen und unterschiedliche Zeitebenen blicken,

Sehr komplex, sehr raffiniert und sehr spannend.

Dazu noch skurrile Charaktere, allen vor an Dylan, aber auch die Personen und Handlungsstränge, die dann noch folgen (zu denen ich jetzt aber lieber nichts sagen, sonst wäre die Überraschung weg ;-)), Alle Charaktere sind in gewisser Weise skurril, aber authentisch, zumindest wenn man sich auf sie einlässt und ihnen Zeit gibt. So ging es mir jedenfalls!

 

Fazit: Ein spannender, packender und raffinierter Roman, der den Leser des Öfteren an der Nase herumführt...

 

8 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

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