Gruber, Andreas
Todesreigen
Goldmann Verlag
577 S., TB

9,99 €

 

 

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen ...

 

Der vierte Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez...
Wie gewohnt kann Andreas Gruber wieder mit einem spannenden Thriller überzeugen. Allerdings ist dieser vierte Teil der bisher schwächste, meiner Meinung nach. Das liegt vor allem daran, dass Unsympath und Hauptfigur Maarten S. Sneijder erst relativ spät in der Story aufgetaucht ist. Der gehört für mich einfach von Anfang an dazu ;-) Er ist ein Unikat und macht diese Reihe einfach aus. Ohne ihn fehlt etwas und daher fand ich persönlich es schade, dass Sneijder dieses Mal gar nicht mehr von Anfang an so sehr im Zentrum stand.
Dieses Mal stehen seltsame Todesfälle im BKA im Mittelpunkt. Dieses neue und bisher ungelesene Thema war ziemlich interessant und hat damit auch dem Spannungsverlauf gut getan.

 

Fazit:
Wieder einmal super spannend und sehr interessant. Wenn im nächsten Buch Maarten S. Sneijder wieder eine größere Rolle spielt, gibt's auch wieder eine volle Punktzahl ;-)

 

 

 

 

8 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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