Höra, Daniel

Das Schicksal der Sterne

bloomoon Verlag

256 S., TB

9,99 €

 

 

Adib und Karl. Der eine ein junger Flüchtling aus Afghanistan, der andere ein alter Mann, der in seiner Jugend aus seiner schlesischen Heimat vertrieben wurde. Beide sind geprägt von den Erlebnissen ihrer Flucht und beide haben Verlust, Angst und Verfolgung kennengelernt. Und trotzdem hat keiner von beiden aufgegeben. In Berlin kreuzen sich die Wege von Adib und Karl. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die ein gemeinsames Schicksal teilen, beginnt ...

 

Wieder ein Buch, das sich um Flüchtlinge dreht. davon gibt es nun so langsam so viele wie Sand am Meer. An "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin wird so schnell keines rankommen, doch dann folgen auch schon weitere wie "Die Attentäter" von Antonia Michaelis oder "Es war einmal Aleppo" von  Jennifer Benkau.

Doch warum wollte ich unbedingt "Das Schicksal der Sterne" von Daniel Höra lesen? Weil es ein neues Konzept hat! es verbindet alt mit neu - im wahrsten Sinne des Wortes - und eben zwei komplett (?) unterschiedliche Fluchtgeschichten, die dann eben doch gar nicht so unterschiedlich sind, wie sie zunächst scheinen.

Und natürlich die zwei Charaktere: Adib und Karl. Die irgendwie einzigartig, liebenswert und äußerst sympathisch sind; die allerdings auch zu wenig Tiefe haben und keine hundertprozentige Entwicklung durchmachen. Und das liegt daran, dass das Buch meiner Meinung nach zu kurz dafür konzpiert ist. Ich hätte noch gerne mehr über die Protagonisten und ihre Entwicklung gelesen.

Dennoch konnte mich "Das Schicksal der Sterne" mitnehmen und bewegen, auch weil es gut recherchiert wurde!


Fazit:
Interessant und bewegend: Eine Geschichte zweier Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein könnte - oder doch?

 

 

 

 

8 von 10 Punkte

 

Danke an den bloomoon Verlag! :-)

 

 

 

 

 

 

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