Harper, Jane

The Dry

rowohlt Verlag

384 S., broschiert

14,99 €

 

 

Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz.
Als Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel.
Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück - zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr...

 

Dieser Thriller lebt vor allem von einer Sache: Der Atmosphäre! Ohne diese grandiose Atmosphäre würde die Geschichte nur halb so spannend, authentisch und interessant sein. Denn die Autorin schafft es, die Dürre, die Trockenheit, den Staub, den eingerissenen Boden, die Wut, die Hitze - all das - in ein wahnsinnig atmosphärisches Setting zu packen, sodass dieser Thriller Fahrt aufnehmen kann.

Die Handlung ist strikt - geht spannend und interessant durch das Buch hindurch und wird vor allem durch die starken und gut ausgelkügelten sowie interessant gezeichneten Charakteren verstärkt.

Auch der Schreibstil trägt dazu bei, dass dieser Thriller ein Lesevergnügen ist: Er ist schnell, fesselnd und angenehm zu lesen. Man kommt gut durch die Seiten und möchte einfach wissen, wie die Geschichte weiter geht.

 

Fazit: Ein alles in allem sehr guter Thriller, der vor allem durch seine Atmosphäre und das Setting lebt!

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an rowohlt!

 

 

 

 

 

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