Hawker, LS
Grausames Erbe

Harper Collins

368 S., broschiert

16,00 €

 

 

Seit 18 Jahren lebt Petty wie eine Gefangene in ihrem Zuhause. Ihre Tage werden durch eintönige Arbeit auf dem einsamen Schrottplatz und knallhartes Überlebenstraining bestimmt – alles nur zu ihrem Wohl, wie ihr Vater betont. Als er plötzlich stirbt, scheint sie nun endlich frei. Doch sein eiserner Griff besteht auch über den Tod hinaus. Getrieben von einem unglaublichen Verdacht, macht sich Petty auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und befindet sich mit einem mal auf der Flucht vor der Polizei. Wie gut, dass ihr Vater sie auch für solche Situationen ausgebildet hat …

 

Zu Beginn der Geschichte war ich etwas skeptisch - klang der Klappentext doch wirklich fesselnd und spannend. Die Story selbst hat mich anfangs jedoch nicht so gepackt, wie ich mir das gewünscht hätte. Man lernt die beiden Charaktere - Petty und Dekker - kennen, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird. Das ist zwar ganz interessant und nett zu lesen, mit einem Thriller hatte es aber nur am Rande etwas zu tun. Klar gab es immer wieder Spannungsmomente, aber vom Hocker gerissen hat es mich nicht.

Im weiteren Verlauf nimmt die Geschichte dann aber Fahrt auf und bleibt sogar recht realitätsnah, was ja nicht unbedingt Grundvorraussetzung bei manch Thriller ist ;-)
Gerade die ein oder andere Wenungen hat dann aber nochmal die Spannungskurve nach oben getrieben und so konnte mich "Grausames Erbe" zum Schluss doch noch faszinieren!

 

Fazit: Langsamer Einstieg, packender Verlauf und spannender Thriller am Schluss!

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

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