Hawkins, Paula

Into the Water

blanvalet

480 S., broschiert

14,99 €

 

 

»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

 

"Girl on the Train" hat mir ja damals als Buch überhaupt nicht gefallen, "Into ther Water" dagegen konnte mich überzeugen. Zunächst ist man nach den ersten Seiten ein bisschen überfordert - so viele Charaktere, so viele Perspektiven, so viele Gehemnisse, so viele Probleme. Und doch schafft es die Autorin, alles am Ende zu einem guten und passenden Abschluss zu kombinieren.

Die Kapitel werden aus den verschiedensten Sichten der Dorfbewohner erzählt, jeder hat irgendetwas zu verbergen und immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und so baut sich eine schleichende Spannung auf - und immer wieder gibt es unerwartete Wendungen.

Insgesamt ein überzeugender Psychothriller - ich hoffe, dass auch dieses Buch der Autorin verfilmt wird.

 

Fazit:
Spannend, gute Ideen, toller Story-Aufbau: Überzeugender Psychothriller.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

 

 

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