Heitz, Markus

Des Teufels Gebetbuch

Droemer Knaur

672 S., broschiert

16,99 €

 

 

Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

 

Mit "Des Teufels Gebetbuch" präsentiert Markus Heitz einen Einzelband voller Spannung, Mytery und Horror.

In einer spannenden und gelungenen Kombination, die aus der historischen Vergangenheit des Kartenspiels und aktuellen Geschehnissen um Tadeus und Co. besteht, schreibt Heitz einen Thriller, der immer wieder Horror- und Mytery-Elemente enthält, den man aber auch gut als Thriller-und-nicht-Fantasy-Leser lesen kann! Denn der Autor streut genau richtige Portionen des jeweiligen Genres an den richtigen Stellen in die Handlung hinein.

Dazu kommen Charaktere, die einerseits skurril anmuten, andererseits sympathisch, auf jeden Fall aber in ihrer jeweiligen Rolle authentisch!

Zwischendurch hatte ich bei diesem knapp 700 Seiten starken Wälzer allerdings das Gefühl, dass Heitz seinen roten Faden verloren hat. Oder anders gesagt, dass ihm immer mehr eingefallen ist, was er einbauen könnte - und schließlich eingebaut hat. Sodass das Buch im Laufe der Zeit mehrere weitere Handlungen bekommen hat und am Ende irgendwie keine "richtige" Haupthandlung besitzt.

Macht allerdings auch nicht sehr viel aus, denn das, was am Ende herausgekommen ist kann eines: Unterhalten und für spannende Lesestunden sorgen.

 

Fazit: Spannender Thriller mit Mystery-Horror-Elementen zu einem bislang wenigen beschriebenem Thema, das sich allerdings sehr gut für ein solches Genre eignet.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur für das Leseexemplar!

 

 

 

 

 

 

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