Heitz, Markus

Die Klinge des Schicksals

Droemer Knaur

576 S., broschiert

16,99 €

 

 

Seit vor 150 Jahren der Wald in Yarkin begonnen hat, sich unaufhaltsam auszubreiten, sind die Menschen immer weniger geworden. Die letzten Überlebenden wurden auf eine Halbinsel zurückgedrängt. Immer wieder hat man Expeditionen ausgesandt, um ein Mittel gegen das Vordringen der Bäume zu finden – keine kehrte zurück. Bis die legendäre Kriegerin Danèstra auf Kalenia trifft, die eine schier unglaubliche Geschichte erzählt: von einer Siedlung im Wald und einem grausamen Überfall, der das wahre Böse offenbart habe; und von einer Verschwörung unter den Menschen, die nur sie, Kalenia, aufdecken könne. Sie bittet die Kriegerin um Hilfe. Doch kann Danèstra ihr wirklich trauen?

 

Markus Heitz erschafft in "Die Klinge des Schicksals" eine komplex aufgebaute und sehr vielschichtige Welt - mit typischen Intrigen, Machenschaften und Ränkespielen.
Spannend ist die Story die ganze zeit, hat dieses Mal aber auch ein paar wenige Längen in der Mitte. Das Interessante ist dieses Mal wieder die Welt - die sich selbst zurückerobert. Die Natur als Hauptgegner und Mittelpunkt des Geschehens ist eine klasse Idee. Das habe ich bisher noch nicht gelesen und konnte mich überzeugen. Auch die ganzen "natürlichen" Gegenspieler waren eine klasse Einführung.

Ein Cliffhanger am Ende kündigt ein wenig eine Fortsetzung an - bzw. lässt darauf schließen. Ich hätte hier jedoch lieber einen Einteiler gehabt.

 

Fazit: Spannend und mit vollen neuen Ideen!