Herrmann, Jutta Maria

Amnesia: Ich muss mich erinnern
Droemer Knaur

304 S., TB

9,99 €

 

 

Du hast nichts zu verlieren.
Du hast eine mörderische Wut.
Und du kannst dich an nichts erinnern …
Als die Berlinerin Helen die Diagnose Krebs im Endstadium erhält, ist es ihr einziger Wunsch, sich vor ihrem Tod endlich mit ihrer Mutter auszusöhnen, zu der sie ein schwieriges und distanziertes Verhältnis hat. Bei ihrer Familie in der südwestdeutschen Heimat angekommen, muss sie dann schockiert erfahren, dass ihre schwangere Schwester Kristin von ihrem Ehemann Leon misshandelt wird. Am liebsten würde Helen Leon dafür umbringen, zu verlieren hat sie ja nichts mehr. Aber einen Menschen töten? Helen glaubt nicht, dass sie dazu wirklich fähig ist.
Am nächsten Morgen allerdings ist Leon tot – und Helen, die Medikamente mit schwersten Nebenwirkungen nimmt, hat keinerlei Erinnerung an die vergangene Nacht.

 

Ein ordentlicher Psychothriller, der allerdings am Ende ein klein wenig zu offen ist und daher nicht komplett überzeugen konnte.

Die Geschichte ist mit dem Klappentext recht schnell erklärt, alles weitere wäre nur Spoiler. Die Charaktere überzeugen in ihren Rollen, sind trotz der wenigen Seiten sehr authentisch und detailreich skizziert.
Wie beschrieben ist das Ende allerdings zu offen. Nicht nur, weil es keine richtige Auflösung gibt, sondern, weil auch die ein oder andere Frage offen bleibt. Das ist ein bisschen schade, denn ansonsten ist Amnesia ein wirklich sehr ordentlicher Thriller, den man schnell mal zwischendurch lesen kann!

 

Fazit:

Guter Thriller mit einem zu offenen Ende, was daher ein bisschen Punktabzug bekommt.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur für das Leseexemplar!

 

 

 

 

 

 

 

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