Hill, Joe

Fireman

Heyne Verlag

960 S., broschiert

17,99 €

 

 

Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.

 

Bombastischer Beginn eines Buches, das epischer nicht klingen könnte. So etwas Erzählstarkes und Bildgewaltiges habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Joe Hill berichtet extrem atmosphärisch von einer Apokalypse, die einerseits zerstörerisch und andererseits pervers-schön anmutet. Dazu entwirft er Charaktere, die schon nach wenigen Kapiteln Teife besitzen, die authentisch und sympathisch sind.

Die Geschichte entwickelt sich, ist spannend und fesselnd - und dann kommen die Proatgonisten um Harper in ein Camp. Eine Art Flüchtlingslager für Infizierte. Und ab da wird es unspektakulär. Die Geschichte flacht ab, die Charaktere ebenso. Es geschieht nicht mehr viel: Über alte Geschichte, Zeiten und Vergangenheiten wird gesprochen und philosophiert. Das, was den Roman ausgemacht hat fehlt. Leider flacht dieser wirklich an sich überzeugende Apokalypse-Roman schon ab der Hälfte ab und bekommt auch keine Wendung mehr. Sehr schade!

 

Fazit:
Mega Beginn, mega schwaches Ende. Leider kann Joe Hill nicht über 900 Seiten lang sein Apokalypse-Werk aufrecht halten.

 

 

 

 

7 von 10 Punkten

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0