Hill, Mark

Ich vergebe nicht

blanvalet

480 S., TB

9,99 €

 

 

Detective Ray Drake hat alles dafür getan, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein normales Leben zu führen. Niemand weiß von seiner Kindheit in einem Londoner Waisenhaus und von den schrecklichen Geschehnissen, die dreißig Jahre zurückliegen. Doch dann wird eine Familie brutal ermordet, und Hinweise tauchen auf, die in Drakes Richtung deuten. Er weiß, dass er sie vertuschen muss, um sein Geheimnis weiterhin zu schützen. Der Täter jedoch scheint fest entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen – und sein Rachefeldzug hat gerade erst begonnen …

 

Ein wirklich ordentlicher Thriller, der allerdings auch ein paar Schwächen hat:
Vor allem die zwischendurch immer mal wieder auftauchende Langatmigkeit stört das Lesevergnügen, das aber eigentlich durch die spannende Story sowie authentische und sehr gut und detailreich gezeichnete Charaktere gegeben ist.

Würde man das Buch um 100 Seiten raffen, könnte man - glaube ich - die Spannung gut aufrecht halten und den Leser mitreißen. Das ist etwas schade, bekommt daher auch etwas Abzug.

Ansonsten kann Mark Hill in "Ich vergebe nciht" zeigen, dass er ein guter Autor ist, der sein Handwerk versteht. Mit einem lockeren, dennoch packenden Stil, kann er den Leser die zeit über mitnehmen auf eine Reise durch eine spannende Geschichte, die immer wieder menschliche Abgründe, unvorhergesehene Wendungen und überzeugende Höhepunkt bietet. Dazu das ein oder andere Psychospielchen, der ein oder andere Tote, nicht zu blutig, nicht zu übertrieben... ja, das passt alles eigentlich sehr gut zusammen!

 

Fazit: Ordentlicher Thriller, der allerdings zwischendurch unter Langatmigkeit leidet.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an blanvalet.

 

 

 

 

 

 

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