Hofmann, Marc

Alles kann warten

Conbook

320 S., broschiert

9,95 €

 

 

»Komm nach Hause, bevor es zu spät ist.« Diese Aussage seiner Mutter veranlasst den Anfang 40-jährigen Paul, von Berlin in den Schwarzwald zu fahren, um sich mit seinem Vater auszusprechen. Er trommelt seine alten Kumpels Robert und Immel zusammen, und sie begeben sich auf die Reise in ihre alte Heimat.
Was als Tagesreise mit alltagsphilosophischen Betrachtungen, popkulturellem Nerdwissen und nostalgischen Gesprächen über die Schulzeit beginnt, entwickelt sich dank zorniger Skinheads, begehrenswerter Indie-Rock-Sängerinnen, einem durchgeknallten Broker und so manch anderer merkwürdigen Begegnung zu einer schrägen Odyssee quer durch Deutschland.
Und plötzlich stellen alle drei sich die eine Frage: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben will?

 

Ein wirklich lustiger und anmüsanter Roadtrip, auf den der Leser von Marc Hofmann mitgenommen wird. Viele Situationen sind etwas übertrieben, belustigt oder mit einem Augenzwinkern gesehen - aber das ist eben typisch für den Autor.

Dieser Roman ist ähnlich und gleichzeitig auch ganz anders als das erste Buch des Autors. Es wirkt philosophischer, und soll mehr wie ein Roman sein, nicht wie eine lustige Komödie.

Das funktioniert leider nicht immer, sodass viele Szenen zwar den leser unterhalten, viele aber einen eher zum Schmunzeln bringen.

Mir persönlich hat das erste Buch des Autors um einiges besser gefallen, dennoch ist dieser Roadtrip oft sehr amüsant und beantwortet (fast) alle Fragen, die im Leben wichtig sind ;-)

 

Fazit: Durchaus lustiger und emotionaler Roadtrip, der in einem amüsanten und berührenden Buch erzählt wird.

 

8 von 10 Punkte

 

Danke an Conbook.

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0