Hofmann, Will

Götter

Fabulus Verlag

400 S., gebunden

19,95 €

 

 

In Deutschland gibt es vier geheime Reservate, in denen, nach Geschlechtern getrennt, Männer und Frauen wie Sklaven gehalten und körperlich sowie sexuell durch sogenannte Götter ausgebeutet werden. Diese gebärden sich zu ihrem eigenen Vorteil als Herren über Leben und Tod und führen über ihre Untertanen ein strenges Regiment bis hin zur Todesstrafe.
Diesem Terrorregime entfliehen unabhängig voneinander Agnes und Günter. Sie treffen sich zufällig in der Freiheit, tun sich zusammen und müssen das zivilisierte Leben von Grund auf neu lernen. Mithilfe von Freunden gelingt ihnen dieser Prozess erstaunlich schnell. Zugleich entsteht bei ihnen der Wunsch, die vermeintlichen Götter zu entmachten. Werden sie diesen Kampf erfolgreich bestehen?

 

Das war leider nicht meins. Muss ich klar so sagen. Ich kam sehr schlecht in die Geschichte rein, weil der Schreibstil mich nicht mitnehmen konnte. Er ist nicht einfach und manchmal sehr speziell, gerade auch, wenn er einige Neologismen mit sich bringt.

Dadurch konnte mich auch die Geschichte nicht so überzeugen, wie das der Klappentext konnte. Ich habe mir daher deutlich mehr versporchen und wurde - sorry, aber das muss man so sagen - enttäuscht.

Inhaltlich wie formal stimmte das Gesamtpaekt einfach nicht. Die Geschichte las sich nicht rund, hatte oftmals Schwächen und es mangelte anfangs doch auch an Spannung. Ich habe mir eine SciFi-Dystopie-Geschichte erwartet. Zumindest etwas Dystopisches hatte der Roman dann, im Endeffekt aber mehr von einem Thriller. Denn ab der Mitte kam die Spannung dann endlich auf.

 

Fazit: Leider überhaupt nicht meins. Die Geschichte war solala - und erst ab der Mitte spannend. Und der Schreibstil konnte mich definitiv nicht überzeugen, da er sehr speziell war und mich nicht gefesselt hat, Schade, da der Klappentext recht vielversprechend geklungen hat.

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an den Verlag für das Leseexemplar.

 

 

 

 

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