Hooper, Emma

Etta und Otto und Russell und James

Droemer Knaur

336 S., gebunden

19,99 €



Otto lässt sie ziehen – trotz aller Sorge. Er ist vor vielen Jahren selbst zu einer großen Reise aufgebrochen, um in einem fernen Land zu kämpfen. Ihr gemeinsamer Freund Russell hingegen will Etta zurückholen und verlässt zum ersten Mal in seinem Leben die heimische Farm.
Auf ihrer Wanderung trifft Etta den Kojoten James, der sie durch das staubtrockene Land begleitet. Je näher Etta der Küste kommt, desto lebendiger werden die Erinnerungen der drei alten Freunde – Erinnerungen an die gemeinsame Jugend, an Zeiten des Krieges, an Hoffnungen und versteckte Gefühle, aber auch an Erfahrungen, die sie nicht miteinander geteilt haben.


Ich bin recht zwiegespalten.

Einerseits ist das Buch sehr emotional und berührend, andererseits konnte es mich nicht überzeugen.

Die Geschichte, der Inhalt an sich, den fand ich durchaus gelungen. Die Reise war unterhaltsam geschrieben und auch die Rückblenden in die Vergangenheiten waren gelungen, um die Charaktere besser kennen zu lernen.

Was mich aber wirklich gestört hat, das war der Schreib- und Erzählstil. Der ist an sich nicht schlecht, allerdings konnte ich mit ihm nichts anfangen und hat - meiner Meinung nach - den Lesespaß verhindert und unnötig in die Länge gezogen bzw. komplizierter gemacht. Sehr nervig fand ich, dass die wörtlichen Reden als solche nicht gekennzeichnet waren. Weder Anführungs- noch Endzeichen, sodass man selbst überlegen musste: "Gehört das jetzt noch in die Rede von der oder dieser Person? Oder erzählt das jetzt schon wieder der Erzähler?". Das hat mir so gar nicht gefallen.

Schade eigentlich, da die Geschichte der vier Protagonisten inhaltlich mir schon zugesagt hat.


Fazit: Schöne Idee, nicht so gute Umsetzung.




7 von 10 Punkte


Danke an Droemer Knaur!




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