Horst, Jorn Lier

Winterfest

Droemer Knaur

TB, 368 S.

10,99 €

 

Es ist Herbst im Süden Norwegens. Ove Bakkerud fährt zu seiner Hütte am Meer, um diese winterfest zu machen und das kleine Boot an Land zu ziehen. Doch diesmal findet er die Hütte aufgebrochen vor, alle Zimmer sind verwüstet. Bei einer Hütte in der Nähe erkennt er schemenhaft eine Gestalt am Fenster. Aber statt den Einbrecher zu überraschen, entdeckt er dort eine Leiche. Kommissar Wisting von der Kripo in Stavern nimmt die Ermittlungen auf. Die Identität des Toten lässt sich jedoch nicht identifizieren. Außerdem regnet es auch noch tote schwarze Vögel vom Himmel, Wisting wird auf dem Rückweg in seinem Auto überfallen - und es gibt eine weitere Leiche...

 

In diesem nordisch kühlen und sehr rauen Krimi haben es die Polizisten schnell mit zwei Handlungssträngen in ihren Ermittlungen zu tun: Einbrüche und Drogenschmuggel zwischen Dänemark und Norwegen. Die beiden Stränge werden miteinander kombiniert, sodass die Handlung einem roten Faden folgt. Der Autor bietet zudem eine gute und logische Auflösung.
Duie Charaktere sind typisch nordisch: Kühl, rau, neutral. Einfach skizziert, einfach gehalten - genauso wie die Story und der Schreibstil


Insgesamt ein unterhaltsamer und spannender Kriminalroman, der sich sehr schnell liest, aber auch nicht wirklich lange im Gedächtnis bleibt. Lektüre für Zwischendurch.

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur

 

 

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