Husberg, Christopher

Die Chroniken der Sphaera: Frostflamme

Droemer Knaur

704 S., broschiert

14,99 €

 

 

An einem eisigen Morgen ziehen zwei Fischer einen schwerverletzten Mann aus dem Golf von Nahl. Noth, wie sie den Fremden nennen, leidet unter Erinnerungs-Verlust und weiß nicht, wer er ist.
Winter ist eine junge Frau aus dem Volk der Tiellan, das gerade erst Jahrhunderten der Unterdrückung entkommen ist. Sie verliebt sich in den Fremden, aber auch sie verbirgt ein Geheimnis: Die Droge Frostflamme verleiht ihr magische Macht, die Magie zerstört sie langsam aber auch.
Als die beiden am Tag ihrer Hochzeit von einem Dutzend Bewaffneter angegriffen werden, die die Tiellan töten und Noth entführen wollen, wird klar, dass er sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellen muss – denn wenn er nicht herausfindet, wer er in Wirklichkeit ist, kann es für ihn keine Zukunft geben …

 

Magie spielt in diesem Fantasy-Epos eine große Rolle. Und kann in ihrer Form auch wirklich überzeugen. Die Story, die sich um den jungen Noth dreht, der nach einem Unglück sein Gedächtnis verloren hat und nicht mehr weiß, wer er ist/war, kann auf ganzer Linie überzeugen. Das liegt daran, dass die Geschichte sich schnell so entwickelt, dass es einige inetressante Charaktere gibt, die einem unbekannten Ziel hinterher sind. Und die Kapitel "behandeln" die einzelnen Charaktere, begleiten sie. Immer wieder trifft die Gruppe dann aufeinander, etwas passiert - und so zerschlägt sie sich wieder.

Dabei sind die Charaktere die großen Helden der Geschichte: sie haben eine großartige Tiefe, entwickeln sich weiter und sind einfach unglaublich authentisch und sympathsich. Wenn ich nur an Astrid und ihren Humor denke - oder an die smypathische Art von Noth. All das frischt die Geschichte auf - zusammen mit einem wunderbaren Schreibstil, der die Geschichte so locker und leicht, gleichzeitig aber auch fesselnd und spannend rüber bringt.

 

Fazit: Ein toller Fantasy-Roman, den ich getrost jedem Fantasy-Leser an's Herz legen kann!

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur

 

 

 

 

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