Inverni, Federico

Das Opfer Null

Penguin Verlag

448 S., TB

10,00 €

 

 

Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt …

 

Spannender Klappentext, ordentliche Umsetzung: und dennoch hat mich vor allem eine Sache gestört.

Und zwar die Art, wie die Geschichte um Lucas und Anna aufgebauscht wird. Was sich zunächst nach einem Ermittler anhört, der einfach einen Fall abarbeiten muss, wird größer und größer. Das kommt noch hinzu und dann ist da noch was und das könnte noch passieren... Anstatt einfach bei einer Idee zu bleiben, wirft der Autor von dem und dem noch ein bisschen hinzu - alles für das CSI und FBI-Feeling... in Italien?!
Das ist ein bisschen schade und macht die anfänglich gute Thriller-Atmosphäre zunichte. Denn ansonsten bietet "Das Opfer Null" alles, was einen guten Thriller ausmacht. Spannung, interessante Protagonisten, ein erbarmungsloser Killer - und verspricht damit eine spannende Story.

 

Fazit:
Leider verträgt die Story nicht das, was der Autor mit ihr macht: Er bauscht sie zu einer zu großen Geschichte auf mit zu viel Drum und Dran. Ansonsten eine ordentliche Idee.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

 

Danke an den Penguin Verlag!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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