Juno, Danise

Death Cache. Tödliche Koordinaten

acabus Verlag

300 S., Tb

13,90 €

 

 

Ein Mann liegt tot im Wald. Enthauptet. In unmittelbarer Nähe eine als Geocache getarnte Falle. In der Geocaching-Szene scheint ein erbitterter Kampf um die Toplist der besten Cacher ausgebrochen zu sein. Angeführt von einem Spieler namens Sammaël, den niemand persönlich kennt. Als Michael Tonelli sich an dessen Spuren heftet und versucht Sammaëls wahre Identität zu lüften, gerät er ins Visier eines Killers. Schon bald muss Michael erkennen, dass er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird.
Geocaching wird mehr und mehr zum Trend, doch ist diese GPS-Schatzsuche wirklich so ungefährlich oder überdeckt der Nervenkitzel einfach jegliche Gefahr?

 

Selbst Geocacher, habe ich mich natrülich sehr gefreut, mal wieder einen Geocaching-Thriller lesen zu dürfen.

Das Buch fängt recht ruhig an: Fachbegriffe bzw. wichtige Insider-Bezeichnungen werden im Prolog und in den ersten Kapiteln schnell erklärt und treten dort gehäuft auf. Die Geschichte nimmt dann immer mehr Fahrt auf, hebt aber dennoch nicht wirklich ab. Verdeutlicht werden sollen die Gefahren, die es beim Geocaching geben soll. Diese existieren zwar auch, werden hier jedoch entsprechend dramatisiert - dennoch ist es auch gleichzeitig gut, dass sie einem wieder einmal aufgezeigt werden, denn diese Gefahren wie Stalking, immer-höher-hinaus-wollen, etc. existieren ja auch in anderen Bereichen.

Meiner Meinung nach hat dieser Geschichte dennoch irgendwie das nötige Etwas gefehlt. Die Story war zwar größetenteils spannend und recht gut geschrieben, hat mich persönlich aber nicht vom Hocker gerissen, sodass ich hinterher sagen kann: Ein interessanter Thriller für zwischendurch.

 

Fazit: Ordentlicher Thriller, der die - auch auf andere Bereiche übertragbaren - Gefahren des Geocachings beleuchtet, dem aber dennoch das gewisse Etwas gefehlt hat.

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an den Acabus-Verlag.

 

 

 

 

 

 

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