Karagatsis, M.

Das gelbe Dossier

Verlag der Griechenlandzeitung

640 S., gebunden

24,80 €

 

 

Im Heute begegnet der Schriftsteller (und Ich-Erzähler) Karagatsis, der sich selbst als Romanfigur inszeniert, am Grab des Literaten Manos Tassakos einer geheimnisvollen Frau namens Maria. Sie vertraut ihm in der Folge ein gelbes Dossier mit persönlichen Materialien von und zu Tassakos an. Tassakos ist der eigentliche Protagonist des Werkes, der, wie wir zu Beginn des Romans erfahren, Selbstmord verübt haben soll. So entrollt sich auf einer zweiten Ebene – als Roman im Roman – der Knäuel des geheimnisvollen Lebens und Todes des Helden, der sich als skrupelloser und unmoralischer Ränkeschmied und Intrigant sowie leidenschaftlicher Liebhaber Marias entpuppt. Letztere wird als sein weibliches Alter Ego dargestellt, die ihm – im Positiven wie im Negativen – Gleiches mit Gleichem vergilt. Eine entscheidende Rolle in der Handlung nehmen auch der Mentor von Tassakos, der große, mit dem Nobelpreis dekorierte Literat Kostis Roussis und dessen Neffe Nikos ein, die beide ebenfalls in einem engen Verhältnis zu Maria stehen. Die Handlung wird in der Folge stetig mit neuen dramatischen Ereignissen aufgeladen, welche die Spannung durchgängig aufrecht erhalten.

 

So zumindest der Klappentext. Spannung habe ich leider so gut wie keine erfahren... Die Story konnte mich nicht erreichen, war eher langatmig und nicht unterhaltsam. Verwirrend und unspektakulär würde es auch treffen.

Schade, aber dieser Roman konnte mich in keinster Weise erreichen...

Denn auch die Charaktere wirkten irgendwie lieblos, nicht authentisch und ohne Tiefe. Das Gesamtbild hat einfach überhaupt nicht gepasst.

Der Schreibstil war in Ordnung, konnte den Inhalt aber eben auch nicht heraus reißen...

 

Fazit: Ein Satz mit X... In diesem Fall war dieser Roman gar nichts für mich...

 

 

 

Danke an Literaturtest!

 

 

 

 

 

 

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