Kirk, Shannon

Ihr tötet mich nicht

Goldmann Verlag

352 S., TB

9,99 €

 

 

Sie ist 16 Jahre alt und im 7. Monat schwanger, als sie auf dem Heimweg von der Highschool überwältigt und in einen Lieferwagen gezerrt wird. Doch die Entführer machen Fehler – Fehler, die ihr vermeintlich hilfloses Opfer kühl kalkulierend registriert. Und der größte Fehler war, sich dieses Opfer auszusuchen. Denn das Mädchen in ihrer Gewalt verfügt über einen messerscharfen Verstand und die einzigartige Fähigkeit, seine Emotionen vollständig zu kontrollieren. Sie weiß, dass es den Kidnappern um ihr Baby geht, und sie selbst nach der Geburt wertlos für sie ist. Also fasst sie einen Plan: Ihr werdet mich nicht töten, ihr werdet mein Kind nicht bekommen – und ich werde mich rächen ...

 

Gut - aber auch nicht überragend. So die Kurzzusammenfassung meiner Rezension. Die Story ist wirklich an sich fesselnd und mal etwas neues, nicht unbedingt Standard. Vor allem auch in der Form, wie sie erzählt wird. Schade bzw. problematisch ist nur, dass das Ganze leider etwas langatmig und andauernd geworden ist. Die Perspektiven zwischen Ermittler und Gefangener sorgen zwar für Abwechslung, der schnöde und immer gleiche Alltag in ihrem Gefängnis, der Ablauf, den sie immer wieder beschreibt und der immer wieder auf das selbe rausläuft, macht das ganze Buch dann leider etwas träge.

Dennoch ist die Idee empfehlenswert und auch die Umsetzung eigentlich - bis eben auf diese langen Stellen - recht gut. Dafür lernen wir die Charaktere gut kennen und sehen auch die Entwicklung, die sie durchmachen.

 

Fazit: Gut, aber eben nicht klasse. Dafür gab es die ein oder andere Stelle, die zu langatmig war.

 

8 von 10 Punkte

 

Danke an Goldmann.

 

 

 

 

 

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