Kliem, Susanne

Das Scherbenhaus

carl's books

336 S., broschiert

14,99 €

 

 

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

 

"Das Scherbenhaus" ist ein gut konstruierter Psychothriller, der eine spannende und mulmige Atmosphäre entstehen lässt. Getreu dem Motto "Kennst du deine Nachbarn wirklich?" strickt die Autorin eine kleine eigene Welt voller Gespinste, Lügen und im wahrsten Sinne des Wortes Scherben.
Das schafft sie vor allem durch die Atmosphäre, die sie während der Geschichte entstehen lässt und dem Schreibstil, der locker und leicht, dennoch interessant und flüssig ist.

Die Charaktere bleiben leider etwas flach bzw. entwickeln nicht die Tiefe, die ich mir persönlich gewünscht hätte. So kommt es auch dazu, dass man recht schnell weiß, auf was das Ende heraufläuft und wer seine Finger wie im Spiel hat.

 

Fazit: Gute Idee, durchschnittliche Umsetzung. Der letzte Schliff fehlt ein bisschen - damit hätte sich der Psychothriller absetzen können!

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an carl's books für das Leseexemplar!

 

 

 

 

 

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