Kline, Christina Baker

Der Zug der Waisen

Goldmann

352 S., gebunden

19,99 €



New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen.



Die Story ist von Anfang an wirklich ergreifend.

Was ich vor allem sehr interessant fande, war wie mit dieser Story eine bestimmte Epoche der Zeitgeschichte behandelt wurde. Als Leser fiebert man mit der Geschichte der beiden Protagonisten automatisch mit.

Das liegt vor allem auch daran, dass die Charaktere einfach überzeugend gestaltet wurden.


Ich finde es sehr schwer, dieses Buch zu rezensieren, da es auf seine eigene Weise fesselt und bewegend ist.

Ich rate einfach demjenigen, der sich für diese Zeit interessiert, für diesen Abschnitt in der Geschichte, sich dieses Buch mal etwas näher anzuschauen.

Es ist mehr als nur eine bloße Geschichte


Das Cover finde ich auch gelungen. Im Hintergrund der Zug. Farblich schlicht gehalten. Im Vordergrung zwei Mädchen. Eigentlich mag ich es ja nicht, wenn man die Gesichter von Protagonisten sieht, so dass man sie sich nicht mehr selbst vorstellen kann, aber hier hat es wunderbar gepasst, weil sich das Ganze in Einklang mit der kompletten Handlung bringen kann.


Fazit: Ein außergewöhnliches, bewegendes Buch.




9 von 10 Punkte


Danke an das Bloggerportal.




Kommentar schreiben

Kommentare: 0