Kodiak, Frank

Nummer 25

Droemer Knaur

384 S., TB

9,99 €

 

 

Der Schriftsteller Andreas Zordan ist Dauergast auf den Bestsellerlisten. Die riesige Fangemeinde kann nicht genug kriegen von seinen Thrillern. Nichts bereitet Zordan mehr Freude als das detailgenaue Beschreiben ausgefallener Tötungsmethoden. Das gelingt dem Einzelgänger nur, weil er sich selbst für einen Psychopathen hält. Er ist kontaktscheu, meidet andere Menschen und lebt einsam in einem ehemaligen Forsthaus im Wald. Er weiß: Würde er nicht in seinen Büchern töten, müsste er auf die Realität ausweichen.
Als er eines Morgens im Garten die übel zugerichtete Leiche eines Mädchens im Teenageralter findet, meldet er es nicht der Polizei, sondern lässt sich auf ein Psychoduell mit einem Mörder ein, der ihn offenbar herausfordert. Und muss erkennen, dass er selbst weit entfernt ist von dessen kaltblütiger Grausamkeit.

 

Andreas Winkelmann aka Frank Kodiak schreibt mit Nummer 25 einen spannenden Thriller, der allerdings gegen Ende immer mehr konstruiert wirkt. Jeder 25. Mensch ist ein Psychopath - auf diese These ist das Buch aufgebaut und weicht davon auch nicht mehr ab.
So ist es auch recht schnell klar, wie die Geschichte enden wird... Ansonsten die Story um Andreas Zordan spannend geschrieben und unterhaltsam. Auch wenn die Hauptfigur mehr als unsympathisch wirkt... (natürlich wurde sie entsprechend gestaltet, was auch sehr passend zum weiteren Handlungsverlauf ist.).
Im Gegensatz zu seinem letzten Buch ist mit "Nummer 25" wieder ein bisschen Aufwind zu sehen. Komplett konnte es mich zwar nicht begeistern, dafür bin ich gespannt, wie es mit dem nächsten Buch von Winkelmann sein wird.

 

Fazit:

Durchschnittlicher Thriller - der allerdings gerade zum Schluss hin sehr, sehr konstruiert und offensichtlich wird.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur!

 

 

 

 

 

 

 

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